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Windows Live® Suchergebnisse Vulkane von KamtschatkaEnzyklopädieartikel
Vulkane von Kamtschatka, sechs Naturparks in der südlichen Hälfte der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands. Fünf dieser Schutzgebiete wurden 1996 gemeinsam von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Diese Welterbestätte wurde im Jahr 2001 um einen weiteren Naturpark erweitert. In dem insgesamt rund 33 000 Quadratkilometer großen Gebiet, das sich von der Küste bis zu den Hochgebirgen im Inneren der Halbinsel erstreckt, ragen die meisten der 28 noch tätigen Vulkane Kamtschatkas auf, wie etwa der 3 528 Meter hohe Krónozkaya Sopka oder der Bezymianny, der im Oktober 1995 mit verheerenden Folgen ausbrach. Der überwiegend durch Aschen- und Glutwolkeneruptionen geprägte Vulkanismus hat hier auf engstem Raum die verschiedensten vulkanischen Landschaftsformen und Phänomene entstehen lassen, z. B. Stratovulkane, Schlackenkegel, Schlammvulkane, Calderen und Geysire. Sie sind in nahezu unberührte Laub- und Nadelwälder eingebettet, in denen Bären, Wölfe und Vielfraße leben. Bereits bei 300 bis 550 Meter Meereshöhe geht der Wald in die Gebirgstundra mit ihren zahlreichen Gletschern über. An den Küsten nisten Seevögel in großen Kolonien, etwa die Alëuten-Seeschwalbe, die mit über 50 Prozent der Weltpopulation ihr wichtigstes Brutgebiet in Kamtschatka besitzt.
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