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Windows Live® Suchergebnisse WerftEnzyklopädieartikel
Werft, Anlage zum Bau, zur Wartung und Reparatur von Schiffen. Als Werften werden auch Industriebetriebe zur Kontrolle und Wartung von Flugzeugen oder Luftschiffen bezeichnet. Im Mittelpunkt einer Schiffswerft stehen die Helling und das Baudock. Die Helling ist eine zum Wasser hin geneigte Fläche mit Gleitschienen, auf der der Rumpf eines Schiffes fertig gestellt wird. Während des Stapellaufs gleitet der fertige Rumpf auf den Schienen ins Wasser; dabei wirken beim ersten Aufschwimmen enorme Kräfte auf den Schiffskörper ein, weshalb auf einer Helling in der Regel nur kleinere Schiffe – meist Binnenschiffe – konstruiert werden. Beim Bau von größeren Schiffen wie etwa Supertankern bevorzugt man die Zusammensetzung in einem Baudock, einem Trockendock, das nach Fertigstellung des Rumpfes geflutet wird, so dass der Schiffskörper schonender aufschwimmen kann. Der Ausbau des Schiffes erfolgt in der so genannten Aufrüstungsphase. Der Rumpf wird dann mit den Aufbauten, der Inneneinrichtung und der Maschinenanlage versehen. Die deutsche Werftindustrie befindet sich auf dem Weltmarkt in einem harten Konkurrenzkampf. Niedrige Lohnkosten und hohe Überkapazitäten in einigen Ländern (z. B. Südkorea, China) und ein damit verbundener Preisverfall für Schiffsbauten führten dazu, dass vor allem kleinere Werften in Deutschland nicht mehr kostendeckend produzieren konnten und in den Konkurs gingen. Der Umsatz deutscher Werften betrug 2003 knapp 4,3 Milliarden Euro und fiel damit um rund 17 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Siehe auch Schifffahrt
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