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  • Luftdruck- und Windgürtel

    Luftdruck- / Windgürtel. Entstehungsursache. Klimaerscheinungen. Innertropische Konvergenzzone, ITC. Starke Einstrahlung am Äquator ð Thermik ð bodennahes Hitzetief ð

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    Klimagenetische Faktoren Informations- und Arbeitsblätter sowie Aufgabensammlungen für das Fach Erdkunde am Gymnasium Goch Ó Martin Ring 2000

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Windgürtel

Enzyklopädieartikel

Windgürtel, auch Windsysteme genannte Zonen der Erde, in denen die Winde vorwiegend aus bestimmten Himmelsrichtungen wehen.

Diese großräumigen Zonen sind auf beiden Erdhalbkugeln ungefähr spiegelbildlich zum Äquator angeordnet, verschieben sich jedoch im Lauf des Jahres gemeinsam mit den globalen Luftdruckgürteln um einige hundert oder tausend Kilometer. Jenseits der Polarkreise herrschen innerhalb der polaren Ostwindzone Winde aus östlichen Richtungen vor. Die außertropische Westwindzone ist etwa zwischen 35 und 55 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite am stärksten ausgeprägt. Dort erreichen die Westwinde häufig Sturm- oder Orkanstärke. In der Seemannssprache wurden diese Breitenzonen deshalb früher auch „heulende Vierziger” oder „kreischende Fünfziger” genannt. Schwächere, dafür aber sehr beständige Winde zeichnen die tropische Ostwindzone etwa zwischen dem 10. und 25. Breitengrad aus, wo die Passatwinde an durchschnittlich 80 bis 90 Prozent der Tage im Jahr aus Nordost bzw. Südost wehen. In der Nähe des Äquators drehen die Winde innerhalb der äquatorialen Westwindzone dagegen häufiger wieder auf westliche Himmelsrichtungen.

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