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  • Dammuferfluss – Wikipedia

    Ein Dammuferfluss ist ein Fluss, dessen Ufer von natürlichen Dämmen gebildet werden. Durch fortwährende Anlagerung von Sedimenten im Uferbereich erhöht der Fluss ständig die ...

  • Flussbett – Wikipedia

    Dadurch wird das Flussbett allmählich angehoben, sodass sich natürliche Dämme als seitliche Begrenzung bilden (Dammuferfluss). Im Gegensatz zu künstlichen Hochwasserdämmen ist ...

  • Naturräume Lateinamerikas: Dammuferfluss

    Dammuferfluss ... Von Feuerland bis in die Karibik: Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert

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Dammuferfluss

Enzyklopädieartikel

Dammuferfluss, ein Fluss, der von selbst aufgeschütteten Dämmen begrenzt wird.

Dammuferflüsse sind dort zu finden, wo Flüsse große Mengen an Sedimenten mit sich führen und das Gefälle sehr gering ist. Diese Schwebstofffracht lagert sich vornehmlich in den Uferbereichen ab. Gleichzeitig wird das Flussbett über dem Niveau der Talsohle erhöht. Die Sedimentation zwingt den Fluss, seinen Lauf ständig zu verlagern. Der Fluss verwildert, es entstehen Sand- und Kiesbänke. Die Höhe der Sedimentation ist abhängig von Hoch- bzw. Niedrigwasserzeiten. Bei Hochwasser ist der Grad der Abtragung hoch. In Niedrigwasserzeiten lässt die Fließgeschwindigkeit nach, und es kommt zur Sedimentation des mitgeführten Materials. Dammuferflüsse bilden sich häufig oberhalb von Deltamündungen. Markante Beispiele sind Po, Mississippi, Huang He und Amazonas. Bei ausgeprägtem Hochwasser verlassen Dammuferflüsse ihr Bett und können verheerende Überschwemmungen verursachen.

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