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Ford Motor Company

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Henry FordHenry Ford

Ford Motor Company (FMC), zweitgrößter Automobilhersteller der Welt mit Hauptsitz in Dearborn (Michigan); Muttergesellschaft der Kölner Ford-Werke AG.

1903 von dem Automobilkonstrukteur Henry Ford gegründet, erlebte das Unternehmen nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit seinem legendären Modell T (Tin Lizzy) ab 1908 einen rasanten Aufstieg. Henry Ford, der die Zukunft in der Massenmotorisierung mit erschwinglichen Kraftfahrzeugen sah, schrieb 1913 mit der Einführung der arbeitsteiligen Fließbandproduktion und der Standardisierung von Bauteilen im Automobilbau Industriegeschichte (siehe Automatisierung; Fabriksystem; Taylorismus). 1918 war jedes zweite Auto in den USA ein Ford T. Mit der Übernahme der Lincoln Motor Company stieß Ford 1925 auch in den Markt für Luxusautos vor und etablierte ab 1930 mit Mercury eine Marke für Mittelklassewagen. 1956 ging die FMC an die Börse. Seit 1967 verfolgt das Unternehmen einen weltweiten Expansionskurs vor allem auch auf dem europäischen Markt, wo Ford allerdings schon seit 1925 mit einem Tochterunternehmen in Deutschland präsent ist.

Am 18. November 2003 lief der dreihundertmillionste (300 000 000.) Ford vom Band. Insgesamt produzierte der Ford-Konzern, zu dem heute auch Marken wie Aston Martin, Jaguar, Land Rover, Mazda und Volvo gehören, im Jahr 2003 mehr als 6,7 Millionen Fahrzeuge. Zudem ist der Konzern auch an verschiedenen Firmen im automobilen Servicebereich beteiligt. Mit seinen weltweit rund 350 000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz von 164 Milliarden US-Dollar (2002: rund 162 Milliarden US-Dollar) und einen Nettogewinn von rund 500 Millionen US-Dollar (2002: fast eine Milliarde US-Dollar Verlust).

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