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Alan Parker

Enzyklopädieartikel

Alan Parker (*1944), britischer Filmregisseur. Neben Ridley Scott, John Boorman, Nicolas Roeg und Stephen Frears zählt er zu den renommiertesten britischen Regisseuren der Gegenwart.

Parker wurde am 14. Februar 1944 in London geboren. Nach Abschluss der High School begann seine Arbeit im Filmbusiness 1966 als Drehbuchautor für den Film Melody (1971). Er war von 1968 bis 1978 für das Fernsehen tätig, wo er etwa 500 Werbespots drehte. Seit 1972 schuf der vielseitige Regisseur handwerklich hochkarätige Spielfilme in unterschiedlichen Genres.

Jodie Foster war 1975 in seinem Gangsterfilm Bugsy Malone zu sehen. Im Oktober 1982 kam Parkers Musikfilm The Wall (mit dem Soundtrack von Pink Floyd und Bob Geldof in der Hauptrolle) in die Kinos. Zwei Jahre später legte er mit Birdy ein Psychodrama um einen im Vietnamkrieg traumatisierten ehemaligen Soldaten vor, in dem Nicolas Cage den Freund des Titelhelden verkörperte und zu dem Peter Gabriel den Soundtrack schuf. In dem Thriller Angel Heart (1987) spielten Mickey Rourke, Robert De Niro und Charlotte Rampling. 1996 verfilmte Parker das Erfolgsmusical Evita von Andrew Lloyd Webber mit Madonna als argentinische Nationalheldin Eva Perón in der Hauptrolle.

Weitere Arbeiten von Alan Parker sind Midnight Express (1977; 12 Uhr nachts – Midnight Express), Fame (1979; Fame – Der Weg zum Ruhm (1979), Shoot the Moon (1981; Du oder beide), Mississippi Burning (1988; Mississippi Burning – Wurzel des Hasses), Come and See the Paradise (1990; Komm und sieh das Paradies), The Commitments (1990; Die Commitments), The Road to Wellville (1994; Willkommen in Wellville), Angela’s Ashes (1999; Die Asche meiner Mutter) und The Life of David Gale (2003; Das Leben des David Gale).

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