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  • www.VALETTI.de

    Rosa-Valetti-Straße Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Mahlsdorf Verlauf sie verbindet die Parlerstraße mit dem Hultschiner Damm. Name ab 1.5.1995

  • Rosa Valetti – Wikipedia

    Rosa Valetti (eigtl. Rosa Vallentin, * 17. März 1878 in Berlin; † 10. Dezember 1937 in Wien) war eine deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Chansonnière.

  • Valetti, Rosa - Gedächtnis Berlin

    Valetti, Rosa - Lebensdaten und Erinnerung in Berlin ... Valetti (eigtl. Vallentin), Rosa, verehel. Roth   * 25.01.1876 Berlin   † 10.12.1937 Wien (Österreich)

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Rosa Valetti

Enzyklopädieartikel

Rosa Valetti, eigentlich Rosa Vallentin, (1876-1937), Schauspielerin und Kaberettistin. Im Berlin der zwanziger Jahre machte sie sich einen Namen als Chansonsängerin und Kabarettleiterin.

Valetti wurde am 25. Januar 1876 in Berlin geboren. Schon als Mädchen trat sie ohne Wissen ihrer Eltern nachmittags in Vorstadttheatern auf und ging nach Paris, wo sie dem Chanson näher kam. 1896 kehrte sie wieder nach Berlin zurück, wo sie an verschiedenen Theatern als Schauspielerin tätig war. Während des 1. Weltkrieges übernahm sie die Leitung des Residenztheaters von Eugen Robert. Danach widmete sich Valetti endgültig dem Kabarett. Kurze Zeit trat sie in der Rakete auf, bevor sie 1920 im ersten Stock des Cafés im Westen das legendäre Kabarett Größenwahn gründete. (Berühmt war auch der Vorhang des Kabaretts, auf dessen schwarzem Samt die Ahnherren des Kabaretts namentlich verewigt waren.) Später leitete sie das ebenfalls von ihr gegründete Kabarett Die Rampe am Kurfürstendamm und die Comedia Valetti in der Bülowstraße. Als Chansonsängerin erlangte sie in den zwanziger Jahre große Popularität, wobei sie neben französischen Chansons viele der politisch engagierten Chansons Walter Mehrings zur Aufführung brachte: Kurt Tucholsky schrieb eigens für sie.

Valetti entdeckte u. a. Kate Kühl und Rudolf Platte für das Kabarett. 1928 gründete sie mit dem Larifari ihre vierte eigene Bühne. Im gleichen Jahr spielte sie den Mr. Peachum in Erich Engels Inszenierung der Uraufführung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper. Für den Film war sie seit 1918 tätig, so in dem Mehrteiler Verlorene Töchter (1918/19), 1920 neben Harry Liedke und Reinhold Schünzel in Die Tänzerin Barberina, 1930 neben Marlene Dietrich in Der Blaue Engel und schließlich 1930 in der Verfilmung der Dreigroschenoper. Häufig stand sie auch mit ihrem Bruder, dem Schauspieler Hermann Vallentin, auf der Bühne. Nach der Machtergreifung 1933 flüchtete Rosa Valetti nach Wien, doch stand sie 1934 als Gastspielstar im Theater des Jüdischen Kulturbundes noch einmal in Berlin auf der Bühne. Rosa Valetti starb am 10. Dezember 1937 in Wien.

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