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Windows Live® Suchergebnisse VierfüßerEnzyklopädieartikel
Vierfüßer oder Tetrapoda, monophyletische Gruppe (siehe Systematik) von Wirbeltieren, deren Vorfahren an das Landleben angepasst waren. Die Gruppe umfasst rund 25 000 Arten von Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Manche der ursprünglich vierfüßigen Landwirbeltiere – wie die Wale – sind später wieder ins Wasser zurückgekehrt; diese gehören aber aufgrund ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft dennoch zu den Tetrapoden. Die Vierfüßer haben ein Reihe von Gemeinsamkeiten im Körperbau. Namensgebend sind die vier Gliedmaßen für die Fortbewegung, die ursprünglich fünfstrahlig enden (beim Menschen bestehen z. B. fünf Finger bzw. Zehen), aber bei manchen Vierfüßern stark abgewandelt sind. Gemeinsam sind den Vierfüßern auch die Lungenatmung, eine mehr oder weniger dicke Haut, die vor Verdunstung schützt, und geteilte Herzkammern. Die Wirbelsäule ist nicht mehr wie bei den Fischen starr, sondern sie besteht aus einzelnen gegeneinander beweglichen Wirbeln. Durch die Bildung eines Halsabschnitts der Wirbelsäule ist der Kopf gegenüber dem Rumpf beweglich. Aus der embryonalen Anlage einer Kiementasche bei den Fischen entstand das Mittelohr, das durch Luft in Schwingungen versetzt werden kann und so das Hören an Land ermöglicht. Zu den Connecting Links (evolutionären Bindegliedern; siehe Missing Link) zwischen Fischen und Amphibien, die an der stammesgeschichtlichen Basis der Vierfüßer gestanden haben könnten, gehörten möglicherweise die rund 370 Millionen Jahre alte Spezies Livonia multidentata und die 2006 entdeckte, noch fünf Millionen Jahre ältere Art Tiktaalik roseae. Tiere beider Arten konnten sich mit flossenartigen Gliedmaßen vermutlich bereits an Land fortbewegen.
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