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Vogelzug

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Vogelzugforschung

Das wichtigste Hilfsmittel der Vogelzugforschung ist die Beringung. Ringe, die von den Vögeln an den Beinen getragen werden, kennzeichnen einzelne Vögel individuell. Die Ringe mögen den Tieren lästig sein, sie beeinflussen aber ihre Lebenserwartung in der Regel nicht. Neben der bewährten Beobachtung des Vogelzuges sind heute auch Erfassungen mit Radar und die Telemetrie (Ausstattung von Vögeln mit Sendern) üblich.

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Weitere Formen des Vogelzuges

Der Begriff Vogelzug wird heute auf ein weit größeres Spektrum von Wanderungen bei Vögeln angewendet. Die wesentliche Bedingung für eine erfolgreiche Brut bei Schleiereulen ist die Kleinsäugerdichte. Da diese stark schwankt, brechen Schleiereulenpopulationen in mageren Mäusejahren regional zusammen. Die frei gewordenen Gebiete werden in guten Mäusejahren schnell wieder besiedelt, weil junge Schleiereulen in Gebiete wandern, die oft mehr als 100 Kilometer von dem Ort entfernt liegen, an dem sie geschlüpft sind. Nahrungsknappheit kann große Zugbewegungen auch unmittelbar auslösen. Wenn in den nordskandinavischen und sibirischen Brutgebieten der Fruchtansatz der Vogelbeeren gering ausfällt, ziehen große Schwärme von Seidenschwänzen nach Westen und Süden. Ähnlich hängt das Nomadisieren der Fichtenkreuzschnäbel mit dem Nahrungsangebot zusammen. Sie sind ausschließlich auf Fichtensamen als Futter spezialisiert. Da Fichten nur alle paar Jahre Mastjahre haben, müssen die Kreuzschnäbel in Gebiete ziehen, wo ein reichlicher Fruchtansatz besteht.

Siehe auch Wanderungen von Tieren

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