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Windows Live® Suchergebnisse Lindsay DavenportEnzyklopädieartikel
Lindsay Davenport (*1976), amerikanische Tennisspielerin. Mit ihrem Olympiasieg 1996 und dem Gewinn von drei Grand-Slam-Titeln (US Open 1998, Wimbledon 1999 und Australian Open 2000) gehörte sie ab Mitte der neunziger Jahre eine Dekade lang zu den stärksten Spielerinnen im Tenniscircuit. Davenport wurde am 8. Juni 1976 in Palos Verdes (Kalifornien) geboren. Sie stammt aus einer sportbegeisterten Familie und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennissport. Als Juniorin wurde sie 1991 erstmals in der Weltrangliste verzeichnet, und zwar auf Platz 339; im folgenden Jahr gewann sie das Juniorinnenturnier bei den US Open in Flushing Meadow. Nach ihrem Wechsel ins Profilager 1993 bestätigte sie ihr großes Talent mit weiteren guten Resultaten. Ende 1994 stand sie im Masters-Finale in New York, wo sie gegen die Argentinierin Gabriela Sabatini in drei Sätzen unterlag. Im selben Jahr schaffte sie erstmals den Sprung in die Top Ten der Weltrangliste. Begünstigt durch ihre Körpergröße von 1,89 Metern, verfügte Lindsay Davenport über einen sehr guten Aufschlag und harte, präzise Grundlinienschläge. Der bis dahin größte Erfolg ihrer Karriere gelang ihr bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, wo sie durch einen Endspielsieg gegen die Spanierin Arantxa Sánchez-Vicario die Goldmedaille errang. Auch im Doppel stark, gewann Davenport im selben Jahr die Doppelkonkurrenz bei den French Open an der Seite von Mary Joe Fernandez und 1997 bei den US Open zusammen mit Jana Novotná. Im Einzel beendete sie 1997 nach sechs WTA-Turniersiegen und der Halbfinalteilnahme bei den US Open die Saison auf Rang drei der Weltrangliste. 1998 konnte Davenport ihr Leistungsniveau weiter verbessern. Durch den Finalsieg bei den US Open gegen die Schweizerin Martina Hingis holte Davenport ihren ersten Grand-Slam-Titel. Im Oktober 1998 erreichte sie erstmals Rang eins der WTA-Weltrangliste. Es folgten 1999 die Turniersiege in Wimbledon (auch im Doppel mit ihrer Partnerin Corina Morariu) und beim Masters in New York sowie bei den Australian Open 2000. Eine Knieoperation im Januar 2002 zwang sie zu einer achtmonatigen Pause. Wieder genesen und in die Weltspitze zurückgekehrt, stand sie 2005 im Finale der Australian Open in Melbourne, wo sie gegen Serena Williams unterlag, und im Endspiel von Wimbledon, wo sie gegen Venus Williams verlor. Im Oktober 2005 gelang Davenport noch einmal der Sprung auf Platz eins der Weltrangliste. Nach einer einjährigen Babypause kehrte sie mit ihren Siegen beim WTA-Turnier auf Bali im September 2007 und in Quebec im darauf folgenden November erfolgreich auf die Damentour zurück.
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