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Windows Live® Suchergebnisse HalsbandsittichEnzyklopädieartikel
Halsbandsittich, in der Savannenzone Nordafrikas sowie in Asien beheimatete Papageienart. Der etwa 40 Zentimeter große Halsbandsittich ist hellgrün gefärbt mit dunklen Flügelspitzen und trägt ein schwarzrotes Halsband. Er besiedelt bewaldete Savannen, als Kulturfolger aber auch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und Parks. Halsbandsittiche können in Trupps von mehr als 1 000 Individuen umherstreifen. Sie leben von Früchten und Sämereien und reißen sogar in Getreidelagern Säcke auf, um an die Körner zu gelangen. Die Brut findet in Baumhöhlen oder Mauernischen statt; das Gelege besteht aus drei bis sechs Eiern, die gut drei Wochen bebrütet werden. Die Jungen verlassen das Nest im Alter von etwa zwei Monaten. Der Halsbandsittich wird als Käfigvogel gehalten. Entkommene Vögel dieser Art haben vielerorts in Europa, auch in Deutschland, Brutpopulationen gebildet. Sie überleben die europäischen Winter, weil sie kältehart sind und an Vogelfutterstellen Nahrung finden. Der Halsbandsittich kann einheimischen Höhlenbrütern wie dem Steinkauz und der Hohltaube Konkurrenz machen. Siehe Faunenverfälschung; Neozoen Systematische Einordnung: Der Halsbandsittich heißt zoologisch Psittacula krameri. Er gehört zur Familie Psittacidae.
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