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  • Tarnung – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt Tarnung allgemein. Zur Tarnung bei Tieren siehe unter Tarnung (Biologie).

  • Tarnung (Biologie) – Wikipedia

    Tarnung, in der Verhaltensbiologie auch als Krypsis bezeichnet, ist bei Tieren der Vorgang oder Zustand, der darauf abzielt, irreführende Signale an ein anderes Lebewesen zu ...

  • Tarnung

    Tarnung ... Tiere benutzen eine Tarnung um sich vor ihren Feinden zu schützen oder um besser jagen zu können.

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Tarnung

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Kopf einer AgameKopf einer Agame

Tarnung, Anpassung eines Lebewesens hinsichtlich Farbe, Gestalt oder Verhalten, um unauffällig zu sein.

Ein Tarneffekt entsteht beispielsweise, wenn die Färbung eines Tieres der Farbe seines Hintergrundes entspricht. Dieser Effekt kann durch das Verhalten verstärkt werden; so drückt sich ein Feldhase in seiner Sasse reglos an den Boden. Die scheinbar auffallende Streifenzeichnung eines Tigers verschmilzt mit dem Schattenspiel in einem Bambusdickicht, so dass die Körpergestalt der Raubkatze für ein potentielles Beutetier aufgelöst wird. Dieser Effekt wird als Somatolyse (Gestaltauflösung) bezeichnet: Das Fellmuster geht nahtlos in das Muster der Umgebung über. Ein Sonderfall der Somatolyse ist die Gegenschattierung; dabei gleicht ein Tier durch seine hellere Unterseite den eigenen Schattenwurf aus, wodurch der Körper nicht mehr dreidimensional wirkt. Manche Tiere, beispielsweise Plattfische, können ihre Körperfärbung sogar dem Untergrund entsprechend verändern.

Im Gegensatz zur Tarnung bewirkt Mimese, dass ein Lebewesen zwar gesehen, aber für etwas anderes (eine Pflanze, ein Tier oder ein Objekt) gehalten wird und deshalb für einen Nahrungsfeind uninteressant ist. Mimikry bedeutet, dass die Färbung bzw. Gestalt eines anderen Lebewesen nachgeahmt wird, um z. B. von dessen Giftigkeit zu profitieren.

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