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Windows Live® Suchergebnisse Europäisches WährungsinstitutEnzyklopädieartikel
Europäisches Währungsinstitut (EWI), auf der Grundlage des Vertrages von Maastricht am 1. Januar 1994 gegründete Einrichtung zur Vorbereitung der dritten Stufe der Europäischen Währungsunion mit Sitz in Frankfurt/Main; Vorgängerorganisation der Europäischen Zentralbank (EZB), die am 1. Juni 1998 ihre Arbeit aufnahm. Hauptaufgaben des EWI waren der Aufbau des Europäischen Systems der Zentralbanken unter dem Dach der EZB sowie die Koordination der Geld- und Zinspolitiken der de jure weiterhin souverän agierenden nationalen Notenbanken und die Überwachung des Europäischen Währungssystems. Des Weiteren übernahm das Institut die Funktionen des Europäischen Fonds für währungspolitische Zusammenarbeit. Eine weitere wesentliche Aufgabe des EWI war es, in den Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) die Erfüllung der in Maastricht beschlossenen wirtschafts- und finanzpolitischen Konvergenzkriterien zu prüfen, die zur Teilnahme an der Währungsunion und damit zur Einführung des Euro berechtigte. Geleitet wurde das EWI von einem Rat, bestehend aus dem Präsidenten des EWI (seit dem 1. Juli 1997 der spätere erste EZB-Präsident Wim Duisenberg) und den Präsidenten der Zentralbanken der 15 EU-Mitgliedsländer.
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