Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Thomas Goppel

Windows Live® Suchergebnisse

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Thomas Goppel

Enzyklopädieartikel

Thomas Goppel (*1947), deutscher Politiker; Generalsekretär der CSU (1999-2003), Mitglied der bayerischen Staatsregierung (1990-1998 und seit 2003).

Thomas Goppel wurde am 30. April 1947 in Aschaffenburg als Sohn des späteren bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel geboren. Er studierte Philologie, Geschichte und Philosophie in Würzburg, München und Salzburg, wo er 1982 auch promovierte. Seit 1967 Mitglied der CSU, zog er 1974 in den Bayerischen Landtag ein und wurde 1986 von Ministerpräsident Franz Josef Strauß zum Staatssekretär für Wissenschaft und Kultus berufen. 1990 ernannte ihn Ministerpräsident Max Streibl zum Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten. 1994 trat Goppel – nun unter Ministerpräsident Edmund Stoiber – die Nachfolge des wegen diverser Affären zum Rücktritt gezwungenen Umweltministers Peter Gauweiler an.

Im Zuge der Kabinettsumbildung nach der bayerischen Landtagswahl musste Goppel im Oktober 1998 das Umweltressort abgeben; allerdings hatte ihn zu diesem Zeitpunkt Stoiber bereits als Nachfolger des CSU-Generalsekretärs Bernd Protzner vorgesehen, der nach den Stimmeneinbußen der CSU bei den Bundestagswahlen im September 1998 seinen Rücktritt angekündigt hatte. Der Parteitag der CSU bestätigte im Januar 1999 Stoibers Vorschlag und kürte Goppel zum „zweitwichtigsten Mann” in der Partei. In Folge der neuerlichen Kabinettsumbildung nach den Landtagswahlen im September 2003 kehrte Goppel als Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst in die bayerische Staatsregierung zurück. Sein Nachfolger im Amt des Generalsekretärs der CSU wurde Markus Söder.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft