Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse Seite 3 von 5
Millennium: 16. JahrhundertEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Jedes Jahrhundert hatte seine ureigenen Ängste, die als verborgene Kraft hinter vielen Entscheidungen standen. Etliche politische Entscheidungen ließen sich durch diese Ängste erklären, andere waren das Ergebnis des Missbrauchs dieser Ängste. Im 16. Jahrhundert richteten sich die Ängste in Europa vor allem gegen die Türken. Schon im 15. Jahrhundert gab es durch die Türken regelmäßige Überfälle auf die Küstenorte in den italienischen Regionen Apulien und Kalabrien. Überall an der Küste wurden die so genannten Sarazenentürme errichtet, Ausguckposten, von denen nach den türkischen Feinden Ausschau gehalten wurde, um die Bevölkerung rechtzeitig vor drohender Gefahr zu warnen. Die Angst vor der Verschleppung in türkische Sklaverei war groß. Davon zeugte zum Beispiel das Vorwort eines Kartenwerks, das die Flamen Frans Hogenberg und Georg Braun unter dem Titel Civitates orbis terrarum 1572 in Köln veröffentlichten. Braun schrieb dort, dass auf allen Karten menschliche Figuren beiden Geschlechts abgebildet seien, damit die Türken diese Karten nicht für militärische Zwecke missbrauchen könnten. Denn die schrecklichen Türken dürften aus religiösen Gründen keine Abbildungen von menschlichen Gestalten ansehen, wie nützlich diese auch sein mögen. Die Politik Karls V. stand im Zeichen der Angst vor den Türken und des Kampfes gegen sie. Franz I. missbrauchte dagegen diese Angst zur Durchsetzung seiner nationalen Ziele. Ein aggressiver Islam war für Europa nichts Neues. Im 8. und 12. Jahrhundert hatte Europa in ähnlichem Maße unter dieser Bedrohung gelitten. Und zu Beginn des 16. Jahrhunderts schien es sogar, dass die türkische Gefahr im Abnehmen war. Das Reich der Osmanen, einer türkischen Herrscherdynastie, die im 13. Jahrhundert unter dem Druck der Mongolen nach Kleinasien getrieben worden war und sich in Bithynien gefestigt hatte, eroberte nach und nach die Reste des Oströmischen Reiches und trat schließlich mit der Einnahme von Konstantinopel (1453) seine Nachfolge an. Zuvor hatten die Osmanen bereits große Teile des Balkans annektiert und 1396 in der Schlacht bei Nikopolis (heute Nikopol, Bulgarien) das letzte Kreuzritterheer besiegt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hatte das Osmanische Reich hatte mit Rebellionen im Osten des Reichs und Streitigkeiten um die Thronfolge zu kämpfen. 1481 war Sultan Mehmed II. während der Vorbereitung eines Kriegszugs gegen die Insel Rhodos gestorben. Sein Nachfolger wurde Bayazit II. (1481-1512), der Europa eine Ruhepause gönnte. Er beschäftigte sich mehr mit inneren Reformen und mit kulturellen und religiösen Fragen. Unter seinen Nachfolgern Selim I. (1512-1520) und Süleiman II. dem Prächtigen (1520-1566) wurde die Eroberung Europas wieder aufgenommen. 1521 nahmen die Türken Belgrad ein, 1522 entrissen sie dem Johanniterorden die Insel Rhodos, und 1526 eroberten sie Ungarn. 1529 standen die Türken zum ersten Mal vor Wien (siehe Belagerungen von Wien). Das christliche Europa war entsetzt. Trotzdem konnten sich die europäischen Mächte nicht auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Türken einigen. 1535 schloss Franz I. von Frankreich gar ein Bündnis mit ihnen. Nach dem Tod Süleimans des Prächtigen während eines Feldzugs in Ungarn im Jahr 1566 konnte Europa aufatmen. Sein Sohn Selim II. (1566-1574) und sein Enkel Murad III. (1574-1595) waren schwächer und weniger kriegerisch eingestellt. Zu den Erfolgen Selims II. gehörte die Eroberung Zyperns 1570. Aber im folgenden Jahr, 1571, erlebten die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto eine vernichtende Niederlage. Unter dem Befehl eines unehelichen Sohns Karls V., Don Juan de Austria, stellte die Heilige Liga, eine Allianz der Staaten Spanien, Venedig, Genua und des Kirchenstaates, eine gemeinsame Flotte von 300 Schiffen und 80 000 Mann Besatzung auf, welche die Vorherrschaft der Türken im östlichen Mittelmeer brechen sollte. Im Golf von Patras traf sie auf eine etwa gleich starke türkische Gegenmacht. Die beiden Flotten nahmen ihre Gefechtsformation ein, und Don Juan fuhr in seiner funkelnden Rüstung auf einer schnellen Galeere die eigenen Linien entlang, um seinen Soldaten Mut zu machen. Auf jedem Schiff wurde eine Standarte mit dem Christuskreuz gehisst, und die Soldaten knieten nieder, um zu beten. Die Seeschlacht endete mit einem klaren Sieg der Heiligen Liga. Von den 300 türkischen Galeeren fielen 117 in die Hände der Christen. Während die Heilige Liga nur geringe Verluste erlitt, kamen 30 000 Türken in der Schlacht um. Der Sieg von Lepanto gab dem christlichen Europa neue Hoffnung, dass die türkische Gefahr überwunden werden könne. Als die oben erwähnten Geographen Braun und Hogenberg ihre Warnung vor dem Missbrauch von Karten durch die Türken verfassten, war die größte Gefahr eigentlich schon vorüber.
Zu Beginn des Jahrhunderts waren die Berichte über einen neuen, fernen Kontinent, der erst kurz zuvor entdeckt worden war, in aller Munde. Die ersten Beschreibungen der Neuen Welt wurden veröffentlicht, und Martin Waldseemüller brachte sie 1507 zum ersten Mal auf eine Weltkarte. In der Einleitung seiner Cosmographia introductio schlug er vor, diesen neuen Kontinent zu Ehren des italienischen Entdeckungsreisenden Amerigo Vespucci, dessen Briefe er ebenfalls veröffentlichte, Amerika zu nennen. 1544 publizierte Sebastian von Münster in seiner Cosmographia universalis, einer 1 150 Seiten starken Kosmographie, in der sich 13 Seiten mit den „neuen Inseln” (novae insulae) beschäftigen, die bisher genaueste Karte der Neuen Welt. Bis etwa 1560 wurden Süd- und Mittelamerika sowie der Süden Nordamerikas weiter erforscht, während der Großteil Nordamerikas gemieden wurde. Im Kielwasser der Entdecker reisten Kaufleute, Missionare und Beamte nach Amerika, die in einer Mischung aus Abenteuerlust, Sendungsbewusstsein und Gier nach Gold und Reichtum die einheimischen Kulturen und Staaten unterwarfen und vernichteten. Zu den spanischen Eroberungen gehörten das Reich der Azteken, das 1520 von Hernán Cortés vernichtet wurde, und das Reich der Inka, das Francisco Pizarro zwischen 1530 und 1535 unterwarf. Bereits Anfang des Jahrhunderts hatten portugiesische Seefahrer, wie etwa Pedro Álvares Cabral oder der im portugiesischen Dienst stehende Amerigo Vespucci, Brasilien entdeckt und für Portugal in Besitz genommen. Die Vernichtung der einheimischen Kulturen löste auch Proteste aus. Der spanische Dominikaner Bartholomé de las Casas veröffentlichte 1552 eine flammende Streitschrift gegen die Untaten der Konquistadoren. De las Casas gehörte zu jenen, die darauf hinwiesen, dass Europa mit der Unterwerfung der einheimischen Bevölkerung auch die Pflicht übernommen habe, für das Wohlergehen der neuen Untertanen zu sorgen. Aber trotz dieser vereinzelten Stimmen wurde die Ausbeutung der Kolonien durch Spanien und Portugal unvermindert fortgesetzt. Schiffsladungen von Gold und Silber überquerten den Atlantik nach Osten. Dadurch wurde die Wirtschaftskraft der beiden iberischen Staaten zwar gestärkt, aber die noch jungen europäischen Finanzmärkte gerieten durch diesen Zustrom an Edelmetallen in erhebliche Turbulenzen. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts begannen auch die Engländer und Niederländer mit der Erkundung der Weltmeere. 1584 gründete der englische Abenteurer Sir Walter Raleigh die erste englische Kolonie in Nordamerika. Zu Ehren seiner jungfräulichen Königin nannte er sie Virginia. 1595 nahm Raleigh die Insel Trinidad in Besitz und reiste den Orinoco über mehrere hundert Kilometer stromaufwärts. Die Kolonialgeschichte der Niederlande begann 1598, als sie eine Expedition zur Magellanstraße ausrüsteten und Olivier van Noort als erster Niederländer eine Reise um die Welt unternahm.
Die wirtschaftliche Erschließung Afrikas durch die Europäer hatte in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts mit den portugiesischen Entdeckungsreisen ihren Anfang genommen. Der Warenaustausch zwischen Europa und Afrika entwickelte sich zuerst in den afrikanischen Küstengebieten. Für die ägyptischen Mamelucken bedeuteten die Aktivitäten der portugiesischen Kauffahrer eine ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung, da ihnen dadurch die Zölle auf den Transithandel entgingen, und zwar in einer Zeit, in der die Wirtschaft des Landes in einer tiefen Krise steckte, da die Machthaber durch die Errichtung eines staatlichen Handelsmonopols die kapitalkräftigen Kaufleute aus dem Land gejagt hatten. Aber die Mamelucken waren den Portugiesen militärisch nicht gewachsen. Die technische Ausrüstung ihrer Streitkräfte war veraltet. Die Osmanen machten sich diese Schwäche und die internen Gegensätze in der Herrschaftselite zunutze. 1517 eroberte ein türkisches Expeditionsheer unter der Leitung des Sultans Selim I. Kairo und machte Ägypten zu einer türkischen Provinz. Auch in Nordafrika stellten sich die Türken den christlichen Expansionsbestrebungen entgegen. Nach dem Fall Granadas, des letzten Maurenreiches auf der Iberischen Halbinsel, hatten die Spanier ihre Reconquista in Nordafrika fortgesetzt. 1510 kontrollierten sie die Hafenstädte Bejaja, Algier und Tunis. Zudem bedrohten sie Tlemcen, die Hauptstadt der Abdalwadiden-Dynastie. In ihrer Not wandten sich die Abdalwadiden an zwei türkische Korsarenkapitäne, die Brüder Cheireddin und Horuk, die 1516 Algier einnahmen und sich dann gegen ihre Auftraggeber wandten und Tlemcen eroberten. 1517 kam Horuk in einem Gefecht mit den Spaniern um. Sein Bruder ordnete seine Streitmacht neu und stellte sich unter den Schutz der Osmanen. Als osmanischer Gouverneur eroberte Cheireddin Annaba und Constantine. Eine Allianz der Spanier mit den in Tunesien herrschenden Hafsiden vermochte die stetige Expansion des Gouverneurs von Algier nur kurzzeitig aufzuhalten. 1535 gelang es dieser Allianz, die Stadt Tunis, die im Jahr zuvor von Cheireddins Truppen eingenommen worden war, zurückzuerobern. 1536 erhielt Cheireddin den Auftrag, die türkische Flotte zu reorganisieren. Er machte die Türkei zu einer gefürchteten Seemacht, die sowohl das Mittelmeer als auch das Rote Meer beherrschte. Unterdessen bauten die Portugiesen ihre Stützpunkte (Fronteiras) an der Atlantikküste Nordafrikas aus. Die marokkanischen Kaufleute profitierten zwar von diesen Handelsniederlassungen, aber der Großteil der Berberbevölkerung hatte unter den Sklavenjagden der Portugiesen zu leiden. Daher suchte sie den Schutz ihrer religiösen Führer, der Marabuten. Ein lokaler Herrscher, der Scherif von Dar’a, Abu Abdallah Mohammed, bemühte sich, die marokkanischen Berber zum Kampf gegen die Portugiesen zu vereinen. Nach seinem Tod 1516/17 folgten ihm seine Söhne Ahmad al-Arudsch (Ahmad der Krüppel) und Mohammed al-Scheich. Als Mittelmarokko von einer Hungersnot und Seuchen getroffen wurde, organisierten diese ein Hilfsprogramm und sorgten dafür, dass die Lebensmittelpreise stabil blieben. Dadurch gewannen sie viele Anhänger unter den Berbern, auch bei jenen Stämmen, die zuvor auf der Seite der Portugiesen gestanden hatten. 1524 öffneten die Bürger von Marrakesch ihre Tore für Ahmad al-Arudsch und erkannten ihn als ihren Herrscher an. 1537 eroberte Ahmad al-Arudsch das Tafilelt-Gebiet. Damit kontrollierte er den Handelsweg, über den das Gold aus den Minen Westafrikas nach Nordafrika gelangte. Vergeblich versuchte er dann die Salzminen von Taghaza, die von den Songhai-Königen im westafrikanischen Gao kontrolliert wurden, zu erobern. 1539/40 wurde Ahmad al-Arudsch von seinem Bruder Mohammed al-Scheich gestürzt. 1541 vertrieb dieser die Portugiesen aus Agadir und anschließend auch aus ihren Festungen in Safi und Azemmour. Nach seinen Siegen über die Portugiesen wandte sich Mohammed al-Scheich nun gegen die Wattasiden. 1550 nahm er ihre Hauptstadt Fès ein. Dann geriet er jedoch in einen Konflikt mit den Osmanen, die sich auf die Seite der Wattasiden stellten und ihn wieder aus Fès vertrieben. Unter hohen Opfern eroberte er die Stadt 1554 zum zweiten Mal. Bezeichnend für die Parteibildung in Nordwestafrika war der Einfluss der mystischen Bruderschaften. Die Anhänger der Scherifen aus dem südlichen Marokko, aber auch viele ihrer Sympathisanten im Norden des Landes, gehörten zur Bruderschaft der Schadhiliya, während die Wattasiden, ebenso wie der osmanische Sultan und ein großer Teil der Bevölkerung in Algerien, der Bruderschaft der Qadiriya angehörten. Die religiösen Führer der Bruderschaften, die Marabuten, hatten einen großen Einfluss auf das Volk und die politischen Führer, die in der Tat von ihrer Unterstützung abhängig waren. So verlor Mohammed al-Scheich die Sympathien der Marabuten, als er begann, von ihnen Steuern einzutreiben. 1557 wurde er ermordet. Sein Sohn und Nachfolger Abdallah al-Ghalib (1557-1574) beeilte sich, die Unterstützung der Marabuten wiederzuerlangen, während er seine Brüder, in denen er eine Bedrohung seiner Macht sah, aus dem Lande vertrieb. Nach seinem Tod meldeten sich die vertriebenen Brüder Abdalmalik und Ahmad wieder auf der politischen Bühne und machten dem Sohn Abdallah al-Ghalibs, al-Mutawakkil, den Thron streitig. Die Osmanen stellten sich auf die Seite Abdalmaliks und vertrieben al-Mutawakkil. Dieser suchte nun die Hilfe des portugiesischen Königs Sebastian. Mit einem Expeditionsheer von 20 000 Mann zogen Sebastian und al-Mutawakkil nach Marokko. Bei Ksar el Kebir erlitt dieses Heer 1578 eine vernichtende Niederlage gegen die Truppen Abdalmaliks. In der so genannten „Dreikönigsschlacht” kamen alle drei Herrscher um (Abdalmalik durch Krankheit). Der „lachende Vierte” war letztlich Ahmad, der später den Beinamen al-Mansur (der Siegreiche) erhielt. Al-Mansur bemühte sich um eine Ausdehnung seines Herrschaftsbereiches nach Süden. 1591 eroberte er das Reich der Songhai am mittleren Niger. Zu Beginn seiner Herrschaft hatte al-Mansur freundschaftliche Beziehungen zu diesem Reich gepflegt. Aber nach dem Tod des Königs Askia Dawud mischte er sich in Streitigkeiten um die Thronfolge ein und schickte ein Expeditionsheer aus 1 000 andalusischen Musketieren, 1 000 Renegaten-Musketieren (christlichen Söldnern, die sich in den Dienst des muslimischen Herrschers gestellt hatten), 500 Sipahis (berittenen Musketieren) und 1 500 Lanzenreitern quer durch die Sahara. Lebensmittel, Wasser und militärische Ausrüstung wurden auf 10 000 Kamelen mitgeführt. Diese Armee wurde außerdem von etwa 1 000 Zivilisten (Handwerkern, Ärzten und Dienern) begleitet. Auf dem fünfmonatigen Zug durch die Wüste kam etwa die Hälfte der Expeditionsteilnehmer um. Dennoch gelang es den Marokkanern dank ihrer Feuerwaffen, die Songhai vernichtend zu schlagen. Timbuktu wurde zur Hauptstadt der neuen marokkanischen Provinz. In den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts waren den Routen der portugiesischen Entdecker zahllose Händler, Missionare und Kolonisten gefolgt. Anfang des 16. Jahrhunderts kolonisierten sie die Kapverdischen Inseln und São Tomé. Auf diesen Inseln legten sie Zuckerrohrplantagen an. Auf dem afrikanischen Kontinent wurden befestigte Handelsniederlassungen errichtet, von denen aus Gold, Elfenbein und Sklaven gegen europäische Handelswaren getauscht wurden. Mit ihren großen Handelsschiffen engagierten sich die Portugiesen auch im Küstenhandel zwischen verschiedenen Regionen Westafrikas, so etwa im Textil- und Sklavenhandel zwischen Benin und der Goldküste. Aber nur in einem Staat Westafrikas konnten sich die Portugiesen dauerhaft niederlassen. Der König des Bantu-Reichs Kongo, südlich des gleichnamigen Flusses gelegen, schickte eine diplomatische Mission nach Lissabon, die dort um technische Hilfe anfragte. Portugal entsprach dieser Bitte, schickte aber mehr Missionare und Händler als Techniker in das südwestafrikanische Reich. Dort verschleppten sie zahllose Menschen in die Sklaverei. Die Gesellschaft des Kongo hatte ursprünglich keine Sklaverei gekannt, wohl aber eine Klasse rechtloser Untertanen – Fremder, Verbrecher und Personen, die aus irgendeinem Grund von ihrer Familie ausgestoßen worden waren oder ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten. Diese Menschen konnten nun als Handelsware gegen europäische Luxusgüter ausgetauscht werden. Um den wachsenden Bedarf an Sklaven zu decken, unternahm der König verschiedene Kriegszüge in die Nachbarländer. Kongolesische Händler kauften in den Nachbarländern Sklaven auf, die sie dann an die Portugiesen weiterverkauften. Vor allem aus Mpumbu (portugiesisch Pombo) im Süden von Kinshasa wurden viele Sklaven verschleppt. Daher setzte sich im Portugiesischen die Bezeichnung Pombeiros für die Sklavenhändler durch. Zwischen den Sklavenhändlern und dem König gab es ein Abhängigkeitsverhältnis. Während der König den Sklavenhändlern Schutz und Bewegungsfreiheit garantierte und ihnen seine Kriegsgefangenen und Verurteilten auslieferte, verschafften ihm die portugiesischen Händler die Mittel, mit denen er seine Kriegszüge finanzierte. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts formierte sich Widerstand gegen die Politik der Könige des Kongo. Blutige Aufstände brachen sowohl im Kongo als auch in den Nachbarländern aus. Opfer waren vor allem Vertreter der Staatsgewalt und der wirtschaftlichen Elite, also Stammesoberhäupter, Portugiesen, Händler und Pombeiros. Südlich des Kongo-Reiches lag das Gebiet des Bantu-Volkes der Kimbundu. Dort erlebte in jenem Jahrhundert das Ngola-Reich von Ndongo seinen Aufstieg. Ein Ngola war ein eisernes Objekt, das in einem bestimmten religiösen Ritus Verwendung fand. Der Besitz eines Ngola war dem Fürsten vorbehalten. So wurde das Ngola zum Symbol der königlichen Macht. Davon leiteten die Portugiesen ihre Bezeichnung für das Reich ab und nannten es Angola. Kaufleute aus der portugiesischen Handelsniederlassung Luanda besuchten die Residenz des Königs von Ndongo und waren von der großen Pracht des Hofes beeindruckt. Ein Versuch, Ndongo zu kolonisieren, misslang. Aber an der Küste im Westen des Kimbundu-Gebietes wurde eine kleine Kolonie errichtet. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden von Luanda aus jährlich 10 000 Sklaven nach Übersee verschifft. Die Proteste der Fürsten der Nachbarstaaten richteten nichts gegen diese Praxis aus. Portugal benötigte die Sklaven als Plantagenarbeiter in den amerikanischen Kolonien, aber auch im Mutterland selbst gab es einen Mangel an Arbeitskräften, der durch den Einsatz von Tausenden von Sklaven ausgeglichen wurde. Überdies waren Sklaven eine sehr gefragte Handelsware, die sich sowohl in Afrika selbst als auch in den spanischen Kolonien absetzen ließ. An der afrikanischen Ostküste traten die Portugiesen in Konkurrenz zu den arabischen Kaufleuten, die den Handel im Indischen Ozean traditionell dominiert hatten. Im Gebiet des heutigen Moçambique eroberten sie die Hafenstadt Sofala und drangen von dort aus in das Hinterland vor. Nordwestlich von Uteve erstreckte sich das Shona-Reich des Monomotapa (Mwene Mutapa) über das Hochland von Simbabwe. Dieser Fürst kontrollierte die Goldgewinnung entlang der Ufer des Sambesi und wachte über die Sicherheit der Handelswege in seinem Reich. Die Portugiesen verstanden es, eine privilegierte Stellung in seinem Reich zu erwerben. So wurde der Sprecher der portugiesischen Kaufleute zum Aufseher über die Marktplätze und Handelswege ernannt. Um ihren Einfluss weiter auszubauen, versuchten die Portugiesen den Monomotapa zum Katholizismus zu bekehren. Dies führte zu Auseinandersetzungen mit den muslimischen Händlern, in deren Folge der Jesuit, der den Monomotapa hatte bekehren sollen, ermordet wurde. Die Portugiesen stellten daraufhin eine Strafexpedition zusammen, die 1571 in das Tal des Sambesi zog und dort alle muslimischen Händler, derer sie habhaft wurde, tötete. Die Stellung der Portugiesen verstärkte sich noch, als der Monomotapa Gatsi Rusere sie 1592 zur Hilfe rief, um eine Invasion des Simba-Volkes zurückzuschlagen. Er erlaubte ihnen sogar, sein Reich mit Feuerwaffen zu betreten. Dies war ihnen unter seinen Vorgängern strengstens untersagt worden. Die Simba wurden vertrieben, und aus Dankbarkeit überließ Gatsi Rusere den Portugiesen die Kontrolle über alle Bodenschätze des Landes.
Während das 15. Jahrhundert in Nordindien von andauernden Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Nachfolgestaaten des Sultanats von Delhi geprägt war, stand das 16. Jahrhundert im Zeichen der Einigung des muslimischen Indiens zu einem neuen Großreich, dem Reich der Moguln. Dieses fiel zeitlich mit dem Auftritt einer zweiten Großmacht auf der politischen Bühne des Subkontinents zusammen: Portugal. Die indische Gesellschaft erlebte eine Zeit voller Umbrüche und Spannungen. Während die hinduistische Kastenordnung durch das Aufkommen neuer Berufe immer unübersichtlicher wurde, traten große Teile der städtischen und ländlichen Bevölkerung zum Islam oder zu einer der zahlreichen neu entstandenen Sekten über, um der Ungerechtigkeit und Intoleranz der abstrakten hinduistischen Scholastik zu entkommen. Einer der neuen Propheten war Nanak, ein einfacher Getreidehändler, der einen neuen Glauben predigte, der vom Ideal der Gleichheit gekennzeichnet war. Seine Anhänger bezeichneten sich selbst als Sikhs (Schüler, Jünger). Nach seinem Tod entwickelten sie eine komplexe Religion mit deutlich erkennbaren äußerlichen Verhaltens- und Kleiderregeln. So dürfen männliche Sikhs ihr Haupt- und Barthaar nicht schneiden und müssen einen Kamm, einen eisernen Armreif und einen Dolch tragen. Aus Afghanistan drang 1526 ein Herrscher nach Indien ein, der das Gesicht des Subkontinents nachhaltig verändern sollte. Sahired-din Mohammed Babur, einer der zahlreichen Nachfahren Timur-i Längs, der von den Usbeken aus seinem Stammland Fergana vertrieben worden war und sich in Kabul niedergelassen hatte, unternahm einen Überraschungsangriff auf das Sultanat Delhi. Er konnte dabei auf die Unterstützung einer Anzahl von Edelleuten rechnen, die sich durch seine Intervention eine größere Unabhängigkeit von dem Herrscher Ibrahim II. aus der Dynastie der Lodi erhofften. Bei Panipat brachte Babur seinem Gegner 1526 eine vernichtende Niederlage bei. Ein Jahr später besiegte er auch ein 100 000 Mann starkes Heer der Rajputen unter der Führung Rana Sangas. Die Rajputen hatten der überlegenen Taktik der mogulischen Kavallerie nichts entgegenzusetzen und mussten sich Babur unterwerfen. Von nun an strebte Babur nach der Kontrolle über ganz Nordindien. Aus den schnellen militärischen Erfolgen der Truppen Baburs ergaben sich allerdings auch Probleme. Einige der Regimenter, mit denen Babur aus Afghanistan gekommen war, kehrten schwer beladen mit Kriegsbeute in ihre Heimat zurück. Die zurückgebliebenen Soldaten erhielten Landschenkungen. Damit aber verteilten sie, nachdem Babur 1530 gestorben war, ihre Loyalitäten auf die verschiedenen Söhne des Herrschers, die sich um die Macht stritten und unterschiedlich hohe Steuern erhoben. In den folgenden Jahren drohten die Erfolge Baburs wieder verloren zu gehen. Das sollte sich erst unter der Herrschaft Akbars, eines Enkels Baburs, ändern, der 1556 als 13-Jähriger den Thron bestieg. Er erkannte, dass er die Kontrolle über Indien nur erhalten konnte, wenn er sowohl die Hindus als auch die Muslime auf seine Seite zöge. Als Erstes versuchte er, den militanten Rajputenadel zu gewinnen. Die Heiratsallianzen, die er schloss, trugen dazu bei, dass seine türkischen Truppen durch lokale Regimenter ergänzt und von erfahrenen Befehlshabern angeführt wurden. Anfang der siebziger Jahre des 16. Jahrhunderts hatte Akbar Gujarat, Rajputana, Bihar und Bengalen vollständig unterworfen. Bald darauf wurden auch die Provinzen Sind, Kaschmir, Belutschistan, Orissa und Ahmadnagar dem Reich einverleibt. Durch eine Reihe militärischer Siege, eine aufgeklärte Politik, eine geschickte Bündnispolitik, den Aufbau einer effizienten Verwaltung, die Förderung des Handels und die Einrichtung von staatlichen Manufakturen gelang es Akbar, ein wohlhabendes und gut organisiertes Reich zu errichten, das im Süden bis über den Godavari-Strom reichte. Eine weitere Expansion nach Süden glückte vorerst jedoch nicht. Die beiden großen Reiche, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Südindien und den Dekkan beherrscht hatten, Vijayanagar und Brahmani, hatten den Höhepunkt ihrer Macht bereits überschritten. Vijayanagar, die Hauptstadt des gleichnamigen Hindu-Reichs, das Anfang des Jahrhunderts mit Unterstützung praktisch das gesamte Gebiet südlich des Krishna-Flusses unter seine Kontrolle gebracht hatte, wurde 1565 bei einem gemeinsamen Überfall der Anrainerstaaten im Dekkan dem Erdboden gleichgemacht. Im Dekkan war das Königreich Brahmani gegen Ende des 15. Jahrhunderts in eine Anzahl kleinerer Staaten auseinandergefallen. Zu diesen gehörten Bidar, Berar, Ahmadnagar, Golconda und Bijapur. Vor allem Bijapur versuchte immer wieder, die von den Portugiesen besetzte Hafenstadt Goa zurückzuerobern, scheiterte aber jedes Mal. Selbst ein Angriff mit einer Armee von 300 000 Mann wurde 1570 von ein paar tausend portugiesischen Garnisonssoldaten zurückgeschlagen. Die Portugiesen bildeten eine ständige Bedrohung für die Küstengebiete von Malabar, Bijapur und Gujarat. Es gelang ihnen allerdings nie, weiter in das Landesinnere vorzudringen. Dennoch beeinträchtigte ihre Kontrolle über die Häfen und ihr Monopol auf den Seehandel die Wirtschaft und das Handwerk auch im Landesinneren in erheblichem Maß. Die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Königreiche im Dekkan hatten den Vormarsch der Truppen des Mogulreichs sicher begünstigt. Das Kommando über seine Armeen überließ Akbar seinen Befehlshabern. Er selber widmete sich lieber der Planung sozialer und administrativer Reformen sowie dem Bau seiner neuen Hauptstadt. Der Platz, an dem diese Stadt entstehen sollte, 20 Kilometer südlich von Agra, hatte eine große symbolische Bedeutung. Hier hatte Akbars Großvater Babur die Rajputen besiegt. Die Stadt sollte daher den Namen Fatehpur Sikri (Stadt des Sieges) erhalten. Als nach knapp 20-jähriger Bauzeit die prächtigen Bauwerke aus rotem Sandstein fertig gestellt waren und Akbar mit seinem ganzen Hofstaat Einzug hielt, stellte es sich heraus, dass es dort nicht genug Wasser gab. Der Hofstaat musste nach Agra zurückkehren und die imposante neue Stadt in der Stille der Wüste zurücklassen.
Im Jahr 1500 regierte Kaiser Hung Tsche das Chinesische Reich bereits seit zwölf Jahren. Hung Tsche war einer der letzten Kaiser der seit 1368 herrschenden Ming-Dynastie, der versuchte, der Macht der Eunuchen, die bereits im vorangegangenen Jahrhundert eine ernste Bedrohung der kaiserlichen Autorität dargestellt hatten, zu begegnen und Korruption und Missstände im Reich zu bekämpfen. Sein Nachfolger Tscheng Te, der 1506 den Thron bestieg, war nach Ansicht der Chinesen zu jung, um das Land zu regieren. Berichten zufolge soll er sich öfter als gewöhnlicher Bürger verkleidet auf die Straßen begeben haben, um zu sehen, wie das normale Volk lebte. Er ließ sich allerdings von seinen Eunuchen alle Macht aus den Händen nehmen. Unter seinem Nachfolger Tschia Tsching, der 1522 die Kaiserwürde empfing, geriet das Land in ein gefährliches Fahrwasser. Tschia Tsching beschäftigte sich kaum mit politischen Fragen. Er widmete sich dem Taoismus und ging darin immer mehr auf. Zudem hatte er einen unfähigen Premierminister, Yen Sung, der, sobald er an die Macht gekommen war, alle fähigen und unbestechlichen Beamten ermorden ließ. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts geriet China in verschiedene Auseinandersetzungen. 1550 fielen die östlichen Mongolenstämme, gegen die China bereits viele Kriege geführt hatte, in China ein. Sie überwanden die Chinesische Mauer und gelangten bis vor die Tore Pekings. Dabei erhielten sie von chinesischen Verrätern Hilfe. Erst 1570 wurde der Konflikt beigelegt, und die östlichen Mongolenstämme verpflichteten sich wieder zur Zahlung eines jährlichen Tributs. Um 1550 begannen sich die Überfälle der Piraten an der Küste zu Invasionen auszuweiten. Schon im vorangegangenen Jahrhundert hatten japanische Piraten begonnen, die Küste unsicher zu machen. Inzwischen waren die meisten Piraten aber Chinesen. Von Inseln aus überfielen sie in großer Zahl die südlichen Küstenprovinzen des Reichs, besetzten mehrere Städte in der Provinz Tschekiang und entlang der Ufer des Jangtsekiang. 1555 überfielen die Piraten die Stadt Hangtschou und erreichten sogar Nanjing. Danach wurden die Überfalle der Piraten noch dreister. Auch in der Regierungszeit von Kaiser Lung Tsching, der 1567 den Thron bestieg, blieb die Situation unverändert gefährlich. Sein Nachfolger, Wan Li, wurde 1573 in sein Amt eingeführt; ihn unterstützte sein kompetenter Premierminister Tschang Tschiu-tscheng. Nach dessen Tod 1582 kümmerte sich auch dieser Kaiser immer weniger um die Politik. In seine Regierungszeit fiel noch ein viel schwererer Konflikt mit den Japanern. 1592 unternahm eine japanische Armee einen Überfall auf Korea. Da Korea ein tributpflichtiger Staat war und damit unter das so genannte kaiserliche Patronat des Chinesischen Reiches fiel, musste der Kaiser seine Truppen nach Korea schicken, wo sie in heftige Kämpfe mit den Japanern verwickelt wurden. Der Streit blieb unentschieden, auch als Japan 1597 eine erneute Invasion unternahm. Erst nach dem Tod des japanischen Herrschers Hideyoshi im folgenden Jahr kehrte an dieser Front wieder Ruhe ein. Nicht nur die Außenpolitik, auch die Innenpolitik war durch Gegensätze bestimmt. Allen voran stand der Gegensatz zwischen den Eunuchen am Hof und den Literatenparteien, die sich der übermächtigen Stellung der ersten Gruppe widersetzten. Die bekannteste dieser Parteien war die Tung-Lin-Partei, die aus der unter der Song-Dynastie gegründeten Tung-Lin-Akademie hervorgegangen war. Die Tung-Lin-Partei führt die chaotischen Zustände im Reich vor allem auf die Philosophie des Wang Yang-ming zurück, die im Land viele Anhänger gewonnen hatte. Wang Yang-ming gründete zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine eigene neokonfuzianistische Schule, die als Schule des Geistes bezeichnet wurde. Er strebte nach der Wahrheit und einer Vereinigung des Wissens und des Handelns durch Selbstdisziplin. Der Neokonfuzianismus Wang Yang-mings war stark von buddhistischen und taoistischen Elementen durchdrungen. Vor allem dagegen wandte sich die Tung-Lin-Partei. Diese Partei vertrat die Ansicht, dass nur der streng orthodoxe Konfuzianismus das Reich noch retten könne. Das Chinesische Reich hatte unter seinen Problemen schwer zu leiden. Die Kriege in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts leerten die Staatskasse. Schon seit Jahrhunderten kam der Großteil des Steueraufkommens aus der Landwirtschaft. Das System der Steuererhebung war im Lauf der Zeit immer komplizierter geworden und lud geradezu zur Korruption ein. Aus diesem Grund wurde das Steuersystem reformiert. Ziel der Reform war es, die Steuereintreibung zu erleichtern. So mussten die Steuern einheitlich in Silbermünzen bezahlt werden und nicht mehr in Naturalien. Außerdem sollten die eingetriebenen Steuern durch die Hände nur weniger Mittelsmänner laufen. Trotz dieser Reformen blieb das Steueraufkommen zu gering, um die Kosten der vielen Kriege zu decken. Ein Grund dafür war auch, dass es nicht gelang, die Korruption einzudämmen. Ein anderer Wirtschaftszweig, der Handel, blühte aber auf. Der Warenaustausch mit dem Ausland, vor allem nach Übersee, wuchs rasch an. Die Portugiesen waren die ersten Europäer, die anerkannte Handelsposten errichten durften. Ihnen wurde in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Halbinsel von Macao zugesprochen. Von hier aus wurde der Großteil des Fernhandels abgewickelt. Aber nicht nur die Kaufleute, auch Missionare kamen nach Macao, um die Chinesen zu erreichen. Der Jesuit Matteo Ricci war einer der bekanntesten. Um das Vertrauen der Chinesen zu erwerben, erlernte er die chinesische Sprache und vertiefte sich in das Studium des Konfuzianismus. In der Literatur setzten sich die Entwicklungen des vorangegangenen Jahrhunderts fort. Die Romanliteratur wurde weiterentwickelt. Die bekanntesten zwei Romane des 16. Jahrhunderts sind das Si-yu tyi (Die Reise in den Westen) und das Tyin ping méi. Das Si-yu tyi wurde von Wu Tscheng-en (um 1500 bis ca. 1580) verfasst und handelt von einer Pilgerfahrt nach Indien, die der buddhistische Mönch Siuan-tsang im 7. Jahrhundert unternahm. In dem Roman spielen übernatürliche Ereignisse eine wichtige Rolle. Das Tyin ping méi gilt zwar als pornographischer Roman, aber dieses Werk eines unbekannten Autors gibt auch Aufschluss über das Alltagsleben im China jener Zeit. Siehe auch chinesische Literatur
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |