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  • Paschalis II.

    160, Paschalis II., Raniero di Bieda, , 1099-1118, 18 Jahre 4 Monate 8 Tage, Er wuchs im Kloster auf, wurde unter Gregor VII. Kardinalpriester von S.

  • Paschalis II. – Wikipedia

    Paschalis II., eigentlich Raniero di Bieda (* Bleda di Santa Sofia, Forlì; † 21. Januar 1118 in Rom), war zwischen 1099 und 1118 Papst der katholischen Kirche.

  • Paschalis II.

    Das Papsttum von PETRUS bis HEUTE. 2000 Jahre Kirchengeschichte. ... Paschalis II. Aliasname: --Lfd. Nr. m. GP: 180. Lfd. Nr. o. GP: 161

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Paschalis II.

Enzyklopädieartikel

Paschalis II., zuvor Rainer oder Raniero, (um 1050 bis 1118), Papst (1099-1118), dessen Pontifikat im Zeichen des Investiturstreites stand.

Paschalis stammte aus der Nähe von Forli (Emilia-Romagna). Papst Gregor VII. machte den im Kloster Aufgewachsenen zum Abt von San Lorenzo fuori le Mura in Rom und zum Kardinalpresbyter von San Clemente. Am 14. August 1099 folgte er Urban II., der ihn bereits mit wichtigen Legationen betraut hatte, auf dem Papstthron. Im folgenden Jahr verstarb der Gegenpapst Klemens III., dessen Nachfolger keinerlei Bedeutung erlangten.

Im Vordergrund von Paschalis’ Pontifikat stand das Problem der Laieninvestitur, für das Paschalis mit Frankreich und England rasch einvernehmliche Lösungen erzielte, während sich der Konflikt mit dem römisch-deutschen König verschärfte: Paschalis erließ mehrfach neue Investiturverbote. Um die enge Bindung des hohen Klerus an König und Reich und die damit verbundene Verweltlichung zu beenden, machte Paschalis 1111 den revolutionären Vorschlag, Bischöfe und Äbte sollten ihre vom Reich stammenden Güter und Rechte (Regalien) zurückgeben, der König im Gegenzug auf die Investitur verzichten. König Heinrich V. ging darauf ein, doch kam es bei der Verlesung des Vertrages zu einem Sturm der Entrüstung unter den geistlichen und weltlichen Fürsten; der Vertrag kam nicht zustande. Heinrich nahm daraufhin Paschalis gefangen und erpresste von ihm die Kaiserkrönung und ein Privileg, in welchem der Papst dem Kaiser die Investitur mit Ring und Stab gestattete und versprach, ihn nie zu bannen. Nach Heinrichs Abzug aus Rom widerrief Paschalis das Privileg als erzwungen, bestätigte synodale Bannsprüche gegen Heinrich und exkommunizierte dessen Gegenpapst Gregor VIII. Ein Aufstand der Römer (1116) und ein erneuter Italienzug des Kaisers (1117) zwangen Paschalis zur Flucht aus Rom. Er starb am 21. Januar 1118 kurz nach seiner Rückkehr nach Rom.

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