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Windows Live® Suchergebnisse Idi AminEnzyklopädieartikel
Idi Amin (1925-2003), Staatspräsident von Uganda (1971-1979). Idi Amin Dada wurde 1925 in Koboko in Nordwestuganda geboren. 1946 trat er in die britische Kolonialarmee ein und wurde der erste farbige Offizier Ugandas. Nach der Unabhängigkeit Ugandas 1962 stieg er als Parteigänger von Präsident Milton Obote innerhalb der ugandischen Armee rasch auf: 1966 wurde er Oberbefehlshaber der Armee. Im Januar 1971 stürzte er Obote in einem Militärputsch und übernahm selbst die Macht. Als Staatspräsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte errichtete Amin eine diktatorische Willkürherrschaft. Seinem extremen Nationalismus fielen möglicherweise bis zu 400 000 Ugander zum Opfer; 1972 verwies er zudem etwa 50 000 Inder des Landes. Er enteignete ausländische Firmen und führte so den Zusammenbruch der ugandischen Wirtschaft herbei. 1975 übernahm Amin für ein Jahr die Präsidentschaft der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU), und 1976 ließ er sich in Uganda zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit ernennen. Zwei Jahre später brach er mit der OAU, die Konflikte mit den Nachbarstaaten, besonders mit Tansania, verstärkten sich, und 1979, nach Zwischenfällen an der ugandisch-tansanischen Grenze, marschierten tansanische Truppen zusammen mit Exilugandern in Uganda ein und stürzten Amin. Amin ging nach Saudi-Arabien ins Exil; er starb am 16. August 2003 in Djidda.
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