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Pléiade

Enzyklopädieartikel

Pléiade, Name einer Gruppe von sieben französischen Dichtern der Renaissance, deren wichtigster Vertreter Pierre de Ronsard war. Die Gruppe versuchte, das Niveau der französischen Literatur zu heben, indem sie aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete Wörter in die französische Sprache einführte und die formalen Gesetzmäßigkeiten der Antike nachahmte. Häufig ließ die Pléiade ihre Dichtung von Komponisten vertonen, wobei der Rhythmus der Melodie das Versmaß widerspiegelte. Unter dem Einfluss Petrarcas idealisierten sie in ihren Gedichten vor allem die Liebe. Vorbild der Pléiade war eine im 3. Jahrhundert v. Chr. in Alexandria (Ägypten) sehr einflussreiche Gruppe von sieben Dichtern, die sich Pleias (griechisch Siebengestirn) nannte. Nach der Überlieferung gehörte ihr u. a. Kallimachos an.

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