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Windows Live® Suchergebnisse ÖkonometrieEnzyklopädieartikel
Ökonometrie, Teilbereich der Volkswirtschaft, der mit mathematischen Methoden und Modellen arbeitet. Infinitesimalrechnung, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik, lineare Programmierung und die Spieltheorie sowie andere Bereiche der Mathematik werden eingesetzt, um Daten zu analysieren, zu interpretieren und vorherzusagen. Diese Daten werden im Rahmen wirtschaftstheoretischer Modelle erhoben, um Hypothesen und Prognosen zu erstellen und zu überprüfen, so z. B. Preis- und Marktaktivitäten, Produktionskosten sowie Wirtschaftstrends.. Diese Modelle lassen sich auch zur Analyse möglicher Auswirkungen der Wirtschaftspolitik heranziehen. Man unterscheidet zwischen theoretischer und angewandter Ökonometrie. Während die theoretische Ökonometrie neue Verfahren entwickelt, wendet die angewandte Ökonometrie statistische Methoden auf wirtschaftliche Sachverhalte an und versucht so, zu Aussagen zu kommen. Damit ist die angewandte Ökonometrie ein Mittel der empirischen Wirtschaftsforschung. Die Ökonometrie gibt es der Sache nach seit circa 300 Jahren; der Begriff selbst wurde jedoch erst im Jahr 1926 von dem norwegischen Volkswirtschaftler Ragnar Frisch eingeführt. Ein bekannter Vertreter der Ökonometrie war der Volkswirt Joseph Schumpeter.
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