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Windows Live® Suchergebnisse RasenEnzyklopädieartikel
Rasen, geschlossener Bewuchs einer Fläche durch Pflanzen, Pilze oder Mikroorganismen. Der landläufig gebräuchlichere Begriff Rasen bezeichnet natürlich gewachsene Pflanzengesellschaften oder vom Menschen angelegte Pflanzungen, die vor allem oder ausschließlich aus Gräsern bestehen. In der Geobotanik und Pflanzensoziologie versteht man unter Trocken- und Magerrasen Gesellschaften von wenigen trockenheits- und wärmetoleranten, Licht liebenden Arten, die vor allem an Sandstränden sowie auf felsigen und lehmigen Böden mit niedrigem Nährstoffangebot oder auf häufig gestörten Flächen als Pionierarten (siehe Ökologie: Sukzessionen) wachsen. Anthropogene (vom Menschen gepflanzte) Rasen in Parks, Gartenanlagen oder Sportplätzen werden meist nur von einer einzigen Grasart gebildet; die fehlende ökologische Interaktion verschiedener Pflanzen- und Tierarten, die in der Natur eine funktionierende Eigendynamik möglich macht, verlangt in diesen Fällen intensive Pflege und regelmäßige Düngung, auch auf guten Böden. In der Mikrobiologie versteht man unter einem Rasen den geschlossenen Bewuchs eines Nährmediums durch Bakterien, Pilze oder Algen.
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