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Windows Live® Suchergebnisse Glenn SeaborgEnzyklopädieartikel
Glenn Seaborg (1912-1999), amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger. Seaborg wurde am 19. April 1912 in Ishpeming (Michigan) geboren. Er studierte Chemie an der Universität von Kalifornien und promovierte 1937. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Doktorarbeit blieb Seaborg an der Universität und übernahm dort ab 1939 Lehraufträge, wurde 1941 Lehrbeauftragter und 1945 schließlich Ordinarius. Von 1961 bis 1967 war Seaborg Leiter der amerikanischen Atomenergiekommission. Anschließend wurde er Professor an der Universität von Kalifornien (Berkeley) und Direktor des Lawrence-Berkeley-Laboratory. Von 1942 bis 1946 am Metallurgical Laboratory der Universität von Chicago tätig, leitete er die mit dem Manhattan-Projekt (siehe Atomwaffen) in Verbindung stehenden Forschungsarbeiten zur Kernchemie und -physik. Seaborg entdeckte und charakterisierte viele radioaktive Isotope und wurde insbesondere als Mitentdecker der Transurane Plutonium, Americium, Curium, Berkelium, Californium, Einsteinium, Fermium, Mendelevium und Nobelium bekannt. 1951 erhielt er gemeinsam mit dem amerikanischen Physiker Edwin Mattison McMillan den Nobelpreis für Chemie. Zu seinen Schriften gehören Nuclear Properties of the Heavy Elements (1964) und Nuclear Milestones (1972). Das Element 106, Seaborgium (Sg), wurde nach ihm benannt. Der Laureat erlitt im August 1998 einen Schlaganfall und erholte sich nicht mehr von den Folgen. Seaborg starb 86-jährig am 25. Februar 1999 in seinem Haus in Lafayette (Kalifornien).
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