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UN-Entwicklungsprogramm

Enzyklopädieartikel

UN-Entwicklungsprogramm (UNDP, englisch U. N. Development Programme), ein selbständiges Sonderorgan der Vereinten Nationen, das von der UN-Vollversammlung 1965 gegründet wurde. Das UNDP arbeitet mit mehr als 150 Regierungen und 30 zwischenstaatlichen Organen zusammen. Ziel ist die technische Unterstützung zur Erhöhung des Lebensstandards und zur Förderung des Wirtschaftswachstums in den Entwicklungsländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, des Nahen Ostens und Teilen Europas. Dazu führt das UNDP Programme durch, welche das Bildungsniveau und die Berufsqualifikation erhöhen sowie Kapitalinvestitionen anregen sollen. Finanziert durch freiwillige Beiträge vor allem von Industriestaaten (90 Prozent), legt das UNDP jährlich Rechenschaft vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen ab. Hinzu kommen halbjährliche Stellungnahmen vor dem Wirtschafts- und Sozialrat. Dem Verwaltungsrat gehören 27 Vertreter aus Entwicklungs- und 21 Vertreter aus Industrieländern an. Traditionell gehört hierzu auch ein Vertreter aus der Bundesrepublik. Sitz des UNDP ist New York.

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