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Windows Live® Suchergebnisse Heiliger Gregor von NazianzEnzyklopädieartikel
Heiliger Gregor von Nazianz, (um 330 bis 390), griechisch Gregorios Nazianzenos, genannt Gregor der Theologe, Bischof und Kirchenlehrer aus der Nähe von Nazianz in Kappadokien. Gregor von Nazianz studierte in Alexandria und Athen. Durch seinen Vater, den damaligen Bischof von Nazianz, wurde er 360 getauft. 371 oder 372 brachte der Bischof von Caesarea, Basilius der Große, Gregor dazu, die Leitung der Diözese von Sasima zu übernehmen. Bis zum Tod seines Vaters 374 lebte er zurückgezogen. Ab 379 leitete Gregor die nizänische Gemeinde in Konstantinopel. Aus dieser Zeit stammen fünf Diskurse über die Dreieinigkeit, welche seinen theologischen Ruf als einer der führenden Kirchenväter des 4. Jahrhunderts begründeten. Gregor legte sein Amt als Bischof nieder, als es zu Auseinandersetzungen mit den Arianern kam (siehe Arianismus). Um eine Ausweitung des Schismas zu verhüten, ging er wieder nach Nazianz und blieb dort bis an sein Lebensende. Sein Namensfest wird in der römisch-katholischen Kirche am 2., in der orthodoxen Kirche am 25. Januar gefeiert. Von Gregor sind 45 Predigten, 243 Briefe sowie 407 dogmatische und moralische Verse erhalten. Durch sein Wirken beeinflusste er nachhaltig die Entscheidungen des Konzils von Konstantinopel (381).
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