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  • Skelett – Wikipedia, die freie Enzyklopädie

    Dieser Artikel behandelt den anatomischen Begriff Skelett; zur kategoriellen Bedeutung siehe Skelett (Kategorientheorie).

  • Skelett

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  • Anatomie :: Der Mensch : Skelett

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Skelett

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Brustwirbel, seitlich und von oben gesehenBrustwirbel, seitlich und von oben gesehen
Artikelgliederung
1

Einleitung

Skelett, feste Struktur, welche die Weichteile des menschlichen und tierischen Körpers stützt und Widerlager für die Muskeln bildet. Wirbeltiere besitzen ein Endoskelett (Innenskelett) als inneres Gerüst. Wirbellose Tiere, wie Insekten oder Krebstiere, tragen ein Exoskelett (Außenskelett): ein äußeres Gerüst, das den Körper umhüllt und ihn als Panzer schützt.

2

Außenskelett

Ein Außenskelett ist auch die Hülle aus Kalk oder Silicat, die von bestimmten Einzellern, den Foraminiferen, gebildet wird. Schwämme bilden als Außenskelett das bekannte elastische und feste Material (Spongin), das wegen seiner Saugfähigkeit vom Menschen genutzt wird. Hohltiere erzeugen eine große Vielzahl verschiedener Exoskelett-Substanzen, angefangen von der elastischen Hülle der Quallen bis hin zu den harten Ablagerungen der Korallen. Die Gehäuse der meisten Mollusken bestehen aus Calciumcarbonat und einer Grundsubstanz, dem Conchiolin. Bei Insekten ist jeder Körperabschnitt – Kopf, Thorax (Brust) und Abdomen (Hinterleib) – von einem Panzer aus Chitinplatten umgeben. Zwischen diesen Platten befinden sich elastische Gewebestücke, welche die Beweglichkeit aufrechterhalten.

3

Innenskelett

Wirbeltiere verfügen über ein weniger starres Skelett, das aus zwei Typen von Bindegewebe besteht: Knorpel und Knochen. Die einfachste Form dieses Skeletts ist das Notochord, das knorpelige Rückgrat primitiver Wirbeltiere. Höhere Wirbeltiere besitzen ein achsensymmetrisches Skelett, bestehend aus Schädel, Wirbelsäule und Rippen sowie Becken- und Schultergürtel samt Extremitäten (Beinen und Armen). Bei den höheren Tieren wird im Embryonalstadium zunächst ein Skelett aus Knorpel angelegt. Im Lauf der Individualentwicklung verknöchert der Knorpel weitgehend durch Knochenbildung und Einlagerung von Calcium. Beim Menschen ist der Prozess der Knochenbildung mit dem 25. Lebensjahr abgeschlossen.

Die Gesamtzahl der Knochen eines Lebewesens ist von seinem Alter abhängig. Während der Knochenbildung verschmelzen viele Knochen miteinander. Die mittlere Anzahl der Knochen eines jungen Menschen beträgt 200 (ohne die sechs Ohrknöchelchen). Das menschliche Skelett kann eine Reihe von Erkrankungen bzw. Verletzungen erleiden; die bekanntesten sind: Frakturen (Knochenbrüche), Rachitis (eine Mangelkrankheit) und Osteoporose.

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