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Cecil B. De Mille

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Cecil B. De MilleCecil B. De Mille

Cecil B. De Mille, (1881-1959), amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, mit Cecil Jesse L. Lasky und Samuel Goldwyn Begründer des Filmzentrums Hollywood.

De Mille wurde am 12. August 1881 in Ashfield (Massachusetts) als Sohn eines Schauspielerehepaares geboren. Nachdem er das Pennsylvania Military College besucht hatte, folgte er seinem Bruder William De Mille nach New York, wo er sich für das Theater zu interessieren begann und eine Ausbildung als Schauspieler an der Academy of Dramatic Arts erhielt. Sein Bühnendebüt gab De Mille am Broadway im Jahr 1900. Gemeinsam mit seinem Bruder William setzte er seine Theatertätigkeit fort als Schauspieler und Manager am Theater seiner Mutter.

1913 gründete Cecil B. De Mille zusammen mit Jesse Lasky, Samuel Goldfish (später Goldwyn) und Arthur Freed die Filmproduktionsgesellschaft Jesse Lasky Feature Play Company. In Hollywood entstand 1914 seine erste Regiearbeit, der erfolgreiche Kolossalfilm The Squaw Man. De Mille verriet in der Folge Sinn für den Publikumsgeschmack und avancierte zum kreativen Kopf der Lasky-Gesellschaft, aus der kurze Zeit später die Paramount Pictures hervorging. Zu den Schauspielern, die unter seiner Regie zu Stars wurden, zählen Gloria Swanson, Bebe Daniels, Geraldine Farrar, Julia Faye, Wallace Reid, Monte Blue und Elliott Dexter.

De Milles Regiearbeiten sind geprägt von einem außergewöhnlichen Visualisierungsvermögen und einem sicheren Gespür für die Wirkung einer opulenten Ausstattung und Massenszenen. Dies tritt bereits in seinen frühen Filmen zutage, wie Carmen (1915), The Woman God Forgot (1917), Don’t Change Your Husband (1919), Manslaughter (1921) oder The Ten Commandments (1923), in vollem Umfang jedoch erst ab 1925, als De Mille als unabhängiger Produzent und Regisseur und für Paramount tätig war. Mit monumentalen Historien- und Bibelfilmen wie The King of Kings (1926; König der Könige), The Sign of the Cross (1932; Im Zeichen des Kreuzes), Cleopatra (1934), Samson and Delilah (1949; Samson und Delilah), The Greatest Show on Earth (1952; Die größte Schau der Welt) und dem Remake von The Ten Commandments (1956; Die zehn Gebote) war er über drei Jahrzehnte hinweg erfolgreich bei Publikum und Kritik und setzte Maßstäbe für den Ausstattungsfilm. Mit The Plainsman (1936; Held der Prärie) und Union Pacific (1939; Die Frau gehört mir!) lieferte er auch einen bedeutenden Beitrag zum Western-Genre. Cecil B. De Mille starb am 21. Januar 1959 in Hollywood. Posthum erschienen seine Memoiren unter dem Titel Autobiography (1959).

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