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  • Elektrische Fische – Wikipedia

    Als elektrische Fische oder auch Zitterfische werden die Fische bezeichnet, die in besonderen Zellen des Körpers elektrischen Ladungen erzeugen, die zur Orientierung, Verteidigung ...

  • Elektrische Fische

    Die Angriffe von elektrischen Welsen sind blitzartig. Der afrikanische Süßwasser-Wels besitzt unter der Haut ein elektrisches Organ, das seinen gesamten Körper umgibt.

  • Schwach elektrische Fische

    Elektrischer Fisch (Eigenmannia sp.) bei der Untersuchung eines Objektes                   Links eine Filmsequenz (Bildabstand 120 msec ...

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Elektrische Fische

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Marmor-ZitterrochenMarmor-Zitterrochen

Elektrische Fische, mehrere Arten nicht miteinander verwandter Fische, die elektrische Entladungen abgeben. Die zu diesem Zweck ausgebildeten Organe bestehen aus Gruppen höchst kompakter Nervenendigungen. Bei kleinen Zitteraalen (die keine echten Aale sind) beispielsweise erzeugt eine Zelle einer typischen Nervenendigung eine elektrische Spannung von 0,14 Volt. Ein solcher Zitteraal besitzt durchschnittlich etwa 230 solcher Nervenendigungen pro Zentimeter Körperlänge und ist in der Lage, pro Zentimeter eine Spannung von 30 bis 32 Volt zu erzeugen. Diese Zellen sind im Schwanz konzentriert, der etwa vier Fünftel der Gesamtlänge des Fisches ausmacht. Große Zitteraale besitzen weniger Nervenendigungen pro Körperlängeneinheit, aber jede dieser Zellen ist größer. Diese Fische vermögen Stromstöße von 450 bis 600 Volt abzugeben. Wenn die elektrischen Organe durch zahlreiche Entladungen innerhalb eines kurzen Zeitraumes erschöpft sind, funktionieren sie erst wieder nach einer ausreichenden Ruhepause. Elektrische Fische geben Stromstöße ab, um bei der Jagd ihre Beutetiere zu betäuben, zur Selbstverteidigung, um Beutetiere und Hindernisse auszumachen sowie zur Orientierung.

Die wichtigsten elektrischen Fische sind Zitteraale, Zitterwelse und Zitterrochen. Die stärksten Entladungen gibt der im Orinoco und in den Flüssen des Amazonasbeckens in Südamerika beheimatete Zitteraal ab. Zu den elektrischen Organen dieses Fisches gehören ein kleines Organ, das ständig Elektrizität abgibt, und ein großes Hochspannungsorgan, das den größten Teil des Stromes der unterbrochenen Stromstöße liefert. Der Zitteraal kann mit seinen Stromstößen selbst große Tiere betäuben.

Der Zitterwels des Kongo- und Nilbeckens gibt schwächere Stromstöße ab als ein Zitteraal und weist einen etwas anderen Entladungsmechanismus auf. Sein elektrisches Organ besteht aus einer Membran mit Nervenendigungen, die sich über den gesamten Rücken erstreckt.

Die Vertreter der Familie Echte Zitterrochen leben in Meeren in vielen Teilen der Welt. Einige Arten dieser Familie sind auch im Ostatlantik anzutreffen.

Systematische Einordnung: Der Zitteraal heißt wissenschaftlich Electrophorus electricus, er bildet die Familie Electrophoridae der Ordnung Gymnotiformes. Zitterwelse bilden die Familie Malapteruridae der Ordnung Siluriformes. Der im Kongo- und Nilbecken vorkommende Zitterwels heißt Malapterus electricus. Die Echten Zitterrochen bilden die Familie Torpedinidae der Ordnung Rajiformes.

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