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Marder

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HermelinHermelin
Artikelgliederung
1

Einleitung

Marder, Familie der Raubtiere mit rund 70 Arten, zu der u. a. Iltisse, Wiesel, Skunks und Dachse gehören.

Außer in Australien, Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis sind Marder weltweit verbreitet. Marder sind lang gestreckte Tiere mit kurzen Beinen und dichtem Fell; sie sind die ursprünglichsten der heutigen Landraubtiere. Aus ihren Analdrüsen sondern sie ein stark riechendes Sekret ab, das der Verteidigung und dem Markieren dient.

2

Baummarder und Steinmarder

Die zur Gattung der Eigentlichen oder Echten Marder zählenden Arten sind Baumbewohner. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Nagetieren, Vögeln und Vogeleiern. In Europa und Asien kommen der Baummarder mit einer gelben und der Steinmarder mit einer weißen Kehle vor. Tiere beider Arten sind etwa katzengroß; zumeist im April werden etwa drei bis fünf Junge geboren. Der Baummarder lebt vor allem in größeren Waldgebieten, er bezieht u. a. in Baumhöhlen und Nestern von Krähen und Eichhörnchen Quartier. Der Steinmarder ist insbesondere im Siedlungsbereich häufig anzutreffen und kommt sowohl in Dörfern als auch in Städten vor.

3

Fichtenmarder

In Amerika ist der Fichtenmarder weit verbreitet. Das Tier ist gelblich kastanienbraun gefärbt mit dunklen Füßen und orange bis weiß gefärbter Kehle und Brust. Der Fichtenmarder wurde intensiv bejagt und kommt nur in solchen Gebieten häufiger vor, wo man ihn unter Schutz gestellt hat. Jeder Wurf besteht aus etwa fünf Jungen. Weitere Arten aus der Gattung der Eigentlichen Marder sind der Zobel und der dunkelbraun gefärbte, nordamerikanische Fischermarder.

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Systematische Einordnung

Marder bilden die Familie Mustelidae der Ordnung Carnivora. Eigentliche Marder bilden die Gattung Martes. Der wissenschaftliche Name des Baummarders lautet Martes martes und der des Steinmarders Martes foina. Der Fichtenmarder heißt Martes americana, der Zobel Martes zibellina und der Fischermarder Martes pennanti.

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