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W. C. Fields

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W. C. FieldsW. C. Fields

W. C. Fields, eigentlich William Claude Dukenfield, (1880-1946), amerikanischer Komiker, Artist, Schauspieler und Drehbuchautor. Nachdem er sich als Artist und Komiker einen Namen gemacht hatte, erlangte er in den dreißiger Jahren durch Filmkomödien Popularität, in denen er exzentrische, misanthropische Kleinbürger verkörperte.

Fields wurde am 29. Januar 1880 als Sohn eines englischen Einwanderers in Philadelphia geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Im Alter von elf Jahren verließ er das Elternhaus und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten. Nachdem er sich bereits seit seinem neunten Lebensjahr als Jongleur geübt hatte, stieg er mit 14 Jahren ins Showgeschäft ein. Er trat in verschiedenen Varietés als komischer Jongleur auf und machte sich einen Namen beim Vaudeville. 1905 spielte Fields in dem Stück The Ham Tree erstmals am Broadway. Als Komiker stieg er zwischen 1915 und 1921 zum Star mehrerer Programme der Revuetruppe Ziegfeld Follies in New York auf, wo er mit dem Follies-Mitglied Louise Brooks Bekanntschaft schloss. In der Folge wurde er für den Film entdeckt.

Großen Erfolg hatte er 1923 am Broadway mit dem Stück Poppy, das unter dem Titel Sally of the Sawdust (1925; Sally vom Jahrmarkt) von David W. Griffith mit Fields in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Grundlagen seines Humors, sein Sprachwitz und eine charakteristische näselnde Stimme, konnte er erst in der Tonfilmzeit zur Entfaltung bringen. In einer Reihe von Kurzfilmen für Mack Sennett zeigte er seine Bühnensketche, darunter The Dentist (1932) und The Pharmacist (1933). Fields überzeugte in seinen Filmen einerseits durch seine virtuosen akrobatischen Fähigkeiten, andererseits durch einen kauzigen, misanthropischen Humor, der kompromisslos gegen traditionelle bürgerliche Werte verstößt. In der Regel spielte er bösartige Kleinbürger, großspurige Trinker und grimmige Hypochonder, die ihrer Umwelt mit größtem Misstrauen begegnen und durch ihren ausgeprägten Hass auf Kinder und Hunde charakterisiert sind. Das offene Bekenntnis dieser Figuren zu Bosheit und Aggression bereicherte den Unterhaltungsfilm um Aspekte des Lebens, die im amerikanischen Kino der dreißiger Jahre tabuisiert waren. Fields wird nachgesagt, dass er diese Attribute auch im realen Leben trug.

Seine besten Tonfilme sind u. a. The Old Fashioned Way (1934; Die gute alte Zeit), It’s a Gift (1934; Das ist geschenkt), David Copperfield (1935; David Copperfield), You Can’t Cheat an Honest Man (1938/39; Ehrlich währt am längsten), My Little Chickadee (1940; Mein kleiner Gockel, mit Mae West), The Bank Dick (1940; Der Bankdetektiv) und Never Give a Sucker an Even Break (1941; Gib einem Trottel nie eine Chance). Posthum erschienen drei Bücher von Fields: Drat! Being the Encapsulated View of Life by W. C. Fields in His Own Words (1969), Fields for President (1971) und W. C. Fields by Himself: His Intended Autobiography (1973). W. C. Fields starb am 25. Dezember 1946 in Pasadena (Kalifornien).

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