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  • Sexuelle Selektion – Wikipedia

    Die Sexuelle Selektion (geschlechtliche Zuchtwahl) ist eine der drei Selektionsarten, die Charles Darwin für seine Evolutionstheorie (Darwinismus) postulierte.

  • Selektion (Evolution) – Wikipedia

    Entscheidend ist, dass die Erbanlagen von Individuen nicht mit der gleichen Wahrscheinlichkeit weitergegeben werden. als sexuelle Selektion, in der Auswahl von Individuen durch die ...

  • Sexuelle Selektion - MSN Encarta

    Sexuelle Selektion, eine besondere Form der natürlichen Selektion, wobei der Fortpflanzungserfolg eines Individuums von der erfolgreichen Wahl des...

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Sexuelle Selektion

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Kleiner ParadiesvogelKleiner Paradiesvogel

Sexuelle Selektion, eine besondere Form der natürlichen Selektion, wobei der Fortpflanzungserfolg eines Individuums von der erfolgreichen Wahl des Paarungspartners abhängt.

Bei der Konkurrenz zwischen Individuen gleichen Geschlechts um Paarungspartner sind Konkurrenten mit bestimmten Erbanlagen unter Umständen im Vorteil. Diese Tiere haben eine größere Chance, ihre Erbanlagen in künftige Generationen einzubringen (siehe Soziobiologie). Sexuelle Selektion führt zu morphologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern (Sexualdimorphismus), weil die Selektion bei einem Geschlecht aufgrund von Merkmalen erfolgt, die für das andere unnötig oder gar nachteilig sind. Beispiele sind das Geweih der Hirsche, die leuchtend bunte Färbung männlicher Vögel und Größenunterschiede zwischen den Geschlechtern.

Es gibt zwei Hauptformen der sexuellen Selektion: die intrasexuelle und die intersexuelle Selektion. Bei der intrasexuellen Selektion konkurrieren Männchen (oder seltener Weibchen) durch imponierende Eigenschaften oder körperliches Kräftemessen gegeneinander. Der Sieger erhält Zugang zu den Paarungspartnern. Bei der intersexuellen Selektion dagegen akzeptieren die Weibchen vorzugsweise Männchen mit bestimmten Eigenschaften. Gelegentlich vereinnahmen wenige Vertreter eines Geschlechts während der Paarungszeit viele Individuen des anderen (Polygamie), beispielsweise übt ein männlicher Rothirsch die Kontrolle über mehrere Weibchen aus. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders ausgeprägte sexuelle Selektion.

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