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Valletta

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Valletta (Malta)Valletta (Malta)

Valletta, früher La Valetta, Hafenstadt und Hauptstadt Maltas, größte und bedeutendste Stadt der Republik. Sie liegt im Nordosten der Insel Malta auf einer felsigen Landzunge zwischen den Naturhäfen Marsamxett und Grand Harbour. Valletta ist Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum, Erzbischofssitz und Universitätsstadt. Neben dem Tourismus ist der Hafen eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Bedeutende Bauwerke sind der Parlamentssitz (1574 erbaut), ehemals Palast des Großmeisters des Johanniterordens (auch Malteserorden), die Johanneskathedrale (1573-1577) mit Gräbern von Ordensrittern und barocken Grabdenkmälern sowie das moderne Kongresszentrum. Die Altstadt Vallettas umfasst eine Vielzahl von Kalksteinbauwerken und wurde 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Gegründet wurde die Stadt 1566 von Jean Parisot de la Valette, einem Großmeister des Johanniterordens. Sie wurde in einheitlichem Grundriss – mit sich rechtwinklig kreuzenden Straßen – angelegt und mit mächtigen Bastionen befestigt. Seit dem 19. Jahrhundert ist Valletta wichtiger britischer Flottenstützpunkt im Mittelmeer. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt von deutschen und italienischen Luftangriffen stark zerstört. Hauptstadt der Republik Malta ist Valletta seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1964. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 7 100 (2004).

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