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  • Gaviale - Wikipedia

    Die Gaviale (Gavialidae) sind eine Familie der Krokodile (Crocodilia), der einzige heute lebende Vertreter ist der Gangesgavial ( Gavialis gangeticus ) im Norden des indischen ...

  • Newsticker - 6/09/06

    Ganges-Gaviale zählen mit bis zu 7 m Gesamtlänge den größten aller noch lebenden 23-24 Krokodilarten. Trotz ihrer sehr beachtlichen Ausmaße sind Ganges-Gaviale ...

  • Krokodile

    Es gibt vier verschieden Arten von Krokodilen: Krokodile, Alligatoren, Kaimane und Gaviale . In Afrika kommen die Krokodile vor.

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Gaviale

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Ganges-GavialGanges-Gavial

Gaviale, zwei asiatische Arten aus der Ordnung der Krokodile, die untereinander wahrscheinlich nicht näher verwandt sind.

Gaviale sind in der Regel olivgrün bis bräunlich gefärbt und haben dunkle Flecken an Körper und Schwanz. Sie unterscheiden sich von anderen Krokodilen durch ihre besonders langen, schmalen Schnauzen. Erwachsene Gaviale ernähren sich vorwiegend von Fischen, aber auch von Krebstieren, Wasservögeln und Säugetieren bis zur Größe von Makaken, insbesondere Jungtiere zudem von Insekten. Gaviale gelten als zu scheu, um dem Menschen gefährlich werden zu können.

Der bis etwa sechs Meter große Ganges-Gavial bewohnt Flüsse im Norden des indischen Subkontinents und kommt außer in Indien u. a. in Pakistan und Bangladesch vor. Das Weibchen scharrt am Ufer eine Grube, in die es seine etwa 40 Eier legt. Die Jungen schlüpfen nach knapp drei Monaten. Der Bestand dieser durch Lebensraumzerstörung und direkte Verfolgung hochgradig gefährdeten Spezies beträgt etwa 2 500 bis 3 500 Tiere (Schätzung von 2001). In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts stand die als vermeintlicher Nahrungskonkurrent von Fischern geltende Art unmittelbar vor der Ausrottung. Die Individuenzahlen konnten inzwischen durch Schutzmaßnahmen wie Nachzucht in Gefangenschaft wieder angehoben werden.

Der in Indonesien und Malaysia verbreitete, bis zu fünf Metern große Sunda-Gavial gehört aufgrund körperbaulicher Merkmale in die Familie der Echten Krokodile und ist danach mit dem Ganges-Gavial nicht näher verwandt; diese Zuordnung lässt sich jedoch durch biochemische Daten nicht stützen. Der Sunda-Gavial bewohnt Seen, Flüsse und Sumpfgebiete. Das Weibchen häuft trockene Blätter oder Torf bis zu einem halben Meter Höhe an und legt 20 bis 60 Eier in diesen Bruthaufen; die Jungen schlüpfen nach etwa drei Monaten. Der Bestand des insbesondere unter Lebensraumzerstörung und Überfischung leidenden, ebenfalls extrem gefährdeten Sunda-Gavials beträgt wahrscheinlich weniger als 2 500 Tiere.

Systematische Einordnung: Der Ganges-Gavial heißt wissenschaftlich Gavialis gangeticus, er gehört zur Familie Gavialidae der Ordnung Crocodylia. Der Sunda-Gavial wird Tomistoma schlegelii genannt, er wird in die Familie Crocodylidae gestellt.

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