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Dolly Parton

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Dolly Parton: Coat of Many ColorsDolly Parton: Coat of Many Colors

Dolly Parton (*1946), amerikanische Countrymusikerin (Sängerin, Songschreiberin) und Schauspielerin. Ihr unverwechselbarer Stil beruht auf einer perfekten Balance zwischen ihrer bodenständigen Herkunft und ihrem Image als naiver Sexbombe, das sie gerne durch Attribute wie blonde Riesenperücken und extrem konturenbetonende Kleidung parodiert.

Parton wurde am 19. Januar 1946 in Locust Ridge bei Sevierville (Tennessee) als Tochter eines Farmers geboren. Sie trat schon als Kind in einer regionalen Radiosendung auf und zog mit 18 Jahren nach Absolvierung der High School in die Countrymetropole Nashville. Sie wurde Duettpartnerin des Countrysängers Porter Wagoner und festes Mitglied in dessen Fernsehshow (1967-1974) und ging mit ihm und seiner Wagon Masters Band auf Tournee. Gemeinsam schrieben sie Songs und machten Plattenaufnahmen. Parton gewann in den USA große Popularität, und nach der Trennung von ihrem Partner gründete sie 1974 die Traveling Family Band, mit der sie bis 1977 auf Tournee war; danach tourte sie mit der Countryrock-Band Gypsy Fever. Ihr eigener Themenpark Dollywood in Nashville (Tennessee), ein Vergnügungspark im Stil von Disneyworld, entwickelte sich zu einer Touristenattraktion.

Partons erster Film, für den sie auch den Titelsong schrieb, war Nine to Five (1980, Warum eigentlich ... bringen wir den Chef nicht um?), eine Komödie über „Working Women” mit Lily Tomlin und Jane Fonda, die später zu einer Comedy-Serie weiterentwickelt wurde. Weitere Filme sind The Best Little Whorehouse in Texas (1982, Das schönste Freudenhaus in Texas) mit Burt Reynolds, Rhinestone (1984, Der Senkrechtstarter) mit Sylvester Stallone, Steel Magnolias (1989, Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen) und Straight Talk (1992, Sag’s offen, Shirlee). Parton wurde mehrfach mit Grammys ausgezeichnet, als „Beste Countrysängerin” (1978, 1981) und „Beste Gesangsstimme in einer Gruppe” (1987). Ihr 1987 erschienenes Album Trio, eine Gemeinschaftsarbeit mit Emmylou Harris und Linda Ronstadt, wurde millionenfach verkauft und erhielt einen Grammy als „Beste Country-LP” des Jahres; diese Zusammenarbeit wurde mit Trio II (1999) fortgesetzt. Bekannte Hits sind u. a. Jolene (1974), I Will Always Love You (1982), The Pain of Loving You (1987) und Romeo (1993). Sie veröffentlichte eine ganze Reihe von Alben, darunter My Tennessee Mountain Home (1973), Jolene (1974), Heartbreaker (1978), Rainbow (1987), White Limozeen (1989), Eagle When She Flies (1991), Straight Talk (1992), Treasures (1996) und Halos & Horns (2002). Ab Mitte der neunziger Jahre war Parton auch zunehmend in Fernsehfilmen zu sehen.

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