Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Leo IX., heiliger

Windows Live® Suchergebnisse

  • Leo IX.

    Das Papsttum von PETRUS bis HEUTE. 2000 Jahre Kirchengeschichte. ... Leo IX. (Heilig) Aliasname: --Lfd. Nr. m. GP: 169. Lfd. Nr. o. GP: 153

  • Leo IX. - Ökumenisches Heiligenlexikon

    Gedenktag katholisch: 19. April nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet Diözesankalender Basel, Freiburg i.Br., Trier: Name bedeutet: der Löwe (latein.)

  • Leo IX. – Wikipedia

    Leo IX., eigentlich Bruno von Egisheim-Dagsburg (* 21. Juni 1002 in Eguisheim, Oberelsass; † 19. April 1054 in Rom), war ein deutscher Papst, der vom 12.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Leo IX., heiliger

Enzyklopädieartikel

Leo IX., heiliger, zuvor Bruno Graf von Egisheim und Dagsburg, (1002-1054), Papst (1049-1054), trug die Kirchenreform nach Rom.

Bruno wurde am 2. Juni 1002 als Sohn des Grafen Hugo von Egisheim und Dagsburg in Egisheim (Elsass) geboren und war ein Verwandter Kaiser Konrads II. Nach seiner Ausbildung in Toul wurde er dessen Hofkaplan. Als Bischof von Toul (1026-1051) förderte er die Klosterreform und war den salischen Herrschern treu verbunden. Kaiser Heinrich III. bestimmte ihn im Dezember 1048 zum Papst, doch Bruno machte die Annahme der Würde von seiner kanonischen Wahl durch Klerus und Volk von Rom abhängig, die im Februar 1049 erfolgte. Das Bistum Toul behielt er bis 1051 bei. Leo brachte Helfer aus seiner Heimat nach Rom mit, die zu führenden Kirchenreformern werden sollten und den Kern des von ihm neu formierten Kardinalkollegs bildeten, das unter ihm zu einem Gremium mit gesamtkirchlicher Verantwortung wurde. Seine Reformziele waren die Abschaffung von Simonie (Kauf kirchlicher Ämter) und Priesterehe. Seine Kirchenpolitik richtete sich jedoch keineswegs gegen Laienrechte in der Kirche, vielmehr arbeitete er mit Laien, vor allem Kaiser Heinrich III., eng zusammen. Die Ausbreitung der Kirchenreform verband Leo mit einem neuen Regierungsstil, er war häufig auf Reisen, leitete nicht nur in Italien, sondern auch in Deutschland und Frankreich zahlreiche Reformsynoden und machte durch Strafmaßnahmen allerorten die päpstliche Autorität geltend. Ebenfalls ungewöhnlich war, dass er als Papst ein Heer gegen die Normannen führte. Nach der Niederlage von Civitate (Juni 1053) wurde er von den Normannen acht Monate in Benevent in ehrenvoller Gefangenschaft gehalten. Leo IX. starb am 19. April 1054 in Rom. Drei Monate nach seinem Tod in Rom löste sein Gesandter, Kardinal Humbert von Silva Candida, durch sein selbstbewusstes Auftreten als Stellvertreter des Kirchenoberhaupts und die Exkommunikation des Patriarchen von Konstantinopel die Kirchenspaltung aus (siehe Morgenländisches Schisma). Leos IX. Festtag ist der 19. April.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft