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  • Lysander – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt den spartanischen Feldherrn Lysander. Für weitere Bedeutungen siehe Lysander (Begriffsklärung).

  • Cornelius Nepos: Lysander

    Cornelius Nepos: Vita des Lysander. Lateinische Übungstexte zu den Lebensbeschreibungen des Cornelius Nepos mit einer deutschen Übersetzung und Anmerkungen.

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Lysander

Enzyklopädieartikel

Lysander, griechisch Lysandros (gestorben 395 v. Chr.), spartanischer Admiral, der in den letzten Jahren des Peloponnesischen Krieges zwischen den griechischen Stadtstaaten Athen und Sparta die spartanischen Seestreitkräfte befehligte. Mit finanzieller Unterstützung des persischen Prinzen Kyros des Jüngeren gelang ihm im Jahr 407 v. Chr. vor der Küste Kleinasiens der Sieg über die athenische Flotte. Zwei Jahre später konnte er den Krieg endgültig zugunsten Spartas entscheiden, indem er die Athener in der Schlacht von Aigospotamoi („Ziegenflüsse”) vernichtend schlug. 404 v. Chr. kapitulierte Athen. Als er in Athen wie in den anderen Stadtstaaten der Ägäis eine oligarchische Verfassung einrichtete und das Regierungskollegium der Dreißig Tyrannen einsetzte, erhoben sich die spartanischen Könige und Ephoren gegen ihn und machten seine Maßnahmen rückgängig. Bald darauf wurde in Athen die Demokratie wiedereingeführt. Später verhalf er Agesilaos II. zur Thronfolge in Sparta, in der Hoffnung, ihn nach Belieben lenken zu können. Agesilaos jedoch erwies sich als unabhängig und entmachtete ihn. 395 fiel Lysander im Böotisch-Korinthischen Krieg bei Haliartos. Siehe auch Alkibiades

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