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Punjab (Bundesstaat)

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Heiliger Ort der SikhsHeiliger Ort der Sikhs

Punjab (Bundesstaat), Bundesstaat im Norden Indiens, der im Norden an die Bundesstaaten Jammu and Kashmir sowie Himachal Pradesh, im Osten an Uttar Pradesh, im Süden an Haryana und Rajasthan und im Westen an Pakistan grenzt.

Der Bundesstaat erstreckt sich zwischen den Stromsystemen des Indus und des Ganges und besteht größtenteils aus Schwemmlandebenen, die über Kanäle bewässert werden. Die trockenen südlichen Grenzgebiete liegen am Rand der Wüste Tharr. Die Siwalikkette erhebt sich schroff im Norden des Bundesstaates. Chandigarh wurde 1956 zur gemeinsamen Hauptstadt der Bundesstaaten Punjab und Haryana. Die wirtschaftlich größte Bedeutung hat die Landwirtschaft, hier vor allem der Anbau von Weizen, Mais, Reis, Hülsenfrüchten, Zuckerrohr und Baumwolle. Die wichtigsten Industriezweige sind die Textilherstellung sowie die Herstellung von Dünger und feinmechanischen Geräten.

Der Bundesstaat Punjab wurde am 1. November 1956 gebildet. Seit dieser Zeit forderten die Sikhs einen Staat mit Punjabi als Amtssprache. 1966 wurde daher der größte Teil des Punjab in einen Bundesstaat mit Punjabi sprechenden Einwohnern und den Bundesstaat Haryana mit Hindi sprechenden Bewohnern geteilt. Die Fläche beträgt 50 362 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl etwa 20,3 Millionen.

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