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Jaguar

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Jaguar, größte und kräftigste Art amerikanischer Katzen. Sein Verbreitungsgebiet liegt zwischen dem Süden der Vereinigten Staaten und dem Norden Argentiniens, seine größte Individuenzahl erreicht er in den dichten Wäldern Mittelamerikas und Brasiliens. Ein ausgewachsener Jaguar hat eine Kopfrumpflänge von 112 bis 185 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 45 bis 75 Zentimetern und eine Schulterhöhe von 60 Zentimetern. Sein Fell ist tiefgelb bis rostrot gefärbt und von schwarzen Rosetten übersät, die jeweils aus einem Ring von Flecken bestehen, der einen zentralen Fleck umgibt; doch gibt es auch völlig schwarze Tiere. Kopf und Körper sind massig, die Beine sind relativ kurz und kräftig. Ein Jaguar kann gewandt klettern und hervorragend schwimmen. Er ernährt sich von einer Vielzahl von Tieren, die auf Bäumen, auf der Erde und im Wasser leben. Obwohl der Jaguar als gefährlich gilt, greift er Menschen nur selten an. In den präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas und im heutigen Peru wurde er als Gott verehrt. Heute wird er jedoch intensiv bejagt, da er den Angaben von Ranchern zufolge Vieh reißt. Untersuchungen haben allerdings gezeigt, dass letzteres nur selten vorkommt.

Jaguare haben offenbar keine festen Paarungszeiten, allerdings paaren sie sich in manchen Gegenden nur zu bestimmten Zeiten. Nach einer Tragzeit von 93 bis 105 Tagen bringt das Weibchen ein bis vier Junge zur Welt, die rund zwei Jahre bei der Mutter bleiben. In Gefangenschaft sind Jaguare bis zu 22 Jahre alt geworden.

Systematische Einordnung: Der Jaguar gehört zur Familie Felidae. Sein zoologischer Name lautet Panthera onca.

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