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Windows Live® Suchergebnisse Robert SoutheyEnzyklopädieartikel
Robert Southey (1774-1843), englischer Dichter, geboren in Bristol, gestorben in Greta Hall (bei Keswick/Cumbria). Southey gehört in die Reihe der jüngeren englischen Romantiker und ist den so genannten Lake Poets zuzurechnen. Sein Studium absolvierte er in Oxford. Er war mit dem Dichter Samuel Taylor Coleridge befreundet; gemeinsam entwarfen sie die utopische Vorstellung von einer kommunistischen Gemeinschaft nach demokratischen Grundsätzen. Diese planten sie am Fluss Susquehanna in den Vereinigten Staaten zu gründen, konnten ihr Vorhaben jedoch niemals realisieren. Im Jahr 1800 unternahm Southey eine Studienreise nach Portugal, um Stoff für ein geplantes Werk über die Geschichte dieses Landes zu sammeln. Dort vollendete er auch sein zwölfbändiges dichterisches Epos Thalaba the Destroyer (1801). 1803 ließ er sich ebenso wie Coleridge auf Greta Hall bei Keswick nieder. Der früh für die Französische Revolution begeisterte Southey wandte sich in späteren Jahren dem Konservatismus zu. 1813 wurde er zum Poeta laureatus ernannt. Zu seinen zahlreichen umfangreichen Werken gehören u. a. die Verserzählung The Curse of Kehama (1810) und die Biographie Life of Nelson (1813, Admiral Nelsons Leben, Kämpfe und Siege). 1821 veröffentlichte er zu Ehren König Georgs III. das Versepos A Vision of Judgement. Im Vorwort zu diesem Gedicht übte Southey harsche Kritik an den Werken Lord Byrons, was zu einer literarischen Kontroverse zwischen den beiden führte. Bekannt wurde Southey auch als Essayist und Herausgeber mehrerer Werke Sir Thomas Malorys.
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