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Windows Live® Suchergebnisse SamariumEnzyklopädieartikel
Samarium, Symbol Sm, metallisches Element mit der Ordnungszahl 62, das in der Lanthanoidenreihe des Periodensystems steht. Samarium gehört zu den Seltenerdmetallen und wurde 1879 von dem französischen Chemiker P. E. Lecoq de Boisbaudran entdeckt. Das in reiner Form harte, spröde und glänzende Metall entzündet sich an der Luft bei circa 150 °C. Wie auch andere Seltenerdmetalle kommt Samarium in verschiedenen Mineralien vor, z. B. in Cerit, Gadolinit und Samarskit. In der Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste steht es an 40. Stelle. Samarium bildet hauptsächlich dreiwertige Verbindungen, die Salze sind blassgelb gefärbt. Samariumoxid wird in den Kontrollstäben mancher Kernreaktoren (siehe Kernenergie) verwendet. Außerdem dient das Seltenerdmetall zur Herstellung bestimmter Legierungen (besonders mit Cobalt), die u. a. als Werkstoff für Dauermagneten dienen. Samarium schmilzt bei circa 1 074 °C, siedet bei circa 1 794 °C und besitzt eine relative Dichte von 7,52. Die relative Atommasse beträgt 150,4. Samarium kommt in der Natur in Form mehrerer Isotope (144Sm bis 154Sm) vor. Drei von ihnen sind schwach radioaktiv (147Sm bis 149Sm), wobei Samarium 148 die bislang zweitlängste bekannte Halbwertszeit (7×1015 Jahre) besitzt – eine noch längere Halbwertszeit besitzt Bismut 209.
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