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  • Ohio – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt den US-Bundesstaat Ohio. Für den gleichnamigen Fluss siehe Ohio River. Eine Liste von Kriegsschiffen mit diesem Namen gibt es unter USS Ohio.

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    Einleitung. Ohio, einer der East North Central States der Vereinigten Staaten. Ohio grenzt im Norden an Michigan und die kanadische Provinz Ontario, im Osten an ...

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Ohio

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Ohio: BildergalerieOhio: Bildergalerie
Artikelgliederung
1

Einleitung

Ohio, einer der East North Central States der Vereinigten Staaten. Ohio grenzt im Norden an Michigan und die kanadische Provinz Ontario, im Osten an Pennsylvania und West Virginia, im Süden an West Virginia und Kentucky und im Westen an Indiana. Die Nordgrenze wird größtenteils vom Eriesee, ein Teil der Ostgrenze sowie die gesamte Südgrenze des Staates vom Fluss Ohio gebildet.

Ohio trat am 1. März 1803 als 17. Bundesstaat der Union bei. Zu Beginn der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts lag der Schwerpunkt der industriellen Produktion auf dem Kraftfahrzeugbau, der Eisen- und Stahlindustrie sowie der Gummiindustrie. Daneben spielt die Landwirtschaft eine große Rolle. Der Name des Staates stammt vom Fluss Ohio, dessen Bezeichnung wiederum auf einen Begriff aus der Sprache der Irokesen für „schöner (oder guter) Fluss” zurückgeht. Zu den wichtigsten Städten gehören die Hauptstadt Columbus sowie Cleveland, Cincinnati, Toledo, Akron und Dayton.

2

Land

Mit einer Fläche von 116 096 Quadratkilometern steht Ohio an 34. Stelle in der Rangfolge der größten amerikanischen Bundesstaaten. Die größten Entfernungen betragen in Nord-Süd-Richtung ungefähr 360 Kilometer und in Ost-West-Richtung etwa 344 Kilometer. Die Höhen reichen von 139 Metern am Fluss Ohio im Südwesten bis zu 472 Metern am Gipfel des Campbell Hill. Die Durchschnittshöhe liegt bei etwa 260 Metern.

2.1

Physische Geographie

Die Landschaft Ohios gliedert sich in vier verschiedene Regionen: das Eastern Great Lakes Lowland, die Till Plains, die Interior Low Plateaus sowie die Appalachian Plateau Region. Im Norden befindet sich ein Teil des Eastern Great Lakes Lowland, ein relativ flaches Gebiet mit einigen tief eingeschnittenen, steilen Tälern. Die kalkarmen Böden in dieser Region müssen entwässert werden, bevor sie landwirtschaftlich genutzt werden können. Der Westteil Ohios gehört zum größten Teil zu den Till Plains. Dabei handelt es sich um eine Hügellandschaft, die durch glaziale Ablagerungen entstanden ist. Der Südteil des Staates hat Anteil an den Interior Low Plateaus. Die Landschaft mit steil abfallenden Flusstälern ist hier stark hügelig. Die östliche Hälfte von Ohio gehört fast vollständig zur Appalachian Plateau Region. Mit steilen und engen Tälern gehört diese Region zum zerklüftetsten Abschnitt Ohios. Die Böden sind weniger zur landwirtschaftlichen Nutzung geeignet.

Zu den wichtigsten Flüssen gehören der Maumee, Sandusky, Vermilion, Cuyahoga, Scioto, Hocking und der Muskingum, die dem Eriesee bzw. dem Ohio zufließen. Im Westen münden die Flüsse vorwiegend in den Wabash in Indiana. Neben dem Eriesee gibt es in Ohio zahlreiche weitere, allerdings relativ kleine Seen. Zu den größeren Seen gehören fast ausschließlich Stauseen wie der Grand Lake Saint Marys.

2.2

Klima

Ohio lässt sich klimatisch in zwei Bereiche gliedern. Im Süden des Staates herrscht ein feuchtes Klima mit etwa 180 bis 240 frostfreien Tagen, im Norden ist das Klima trocken mit 120 bis 180 frostfreien Tagen. Die tiefste jemals in Ohio gemessene Temperatur betrug -39,4 °C. Sie wurde 1899 in Milligan gemessen. Die höchste Temperatur betrug 45 °C (1897 in Thurman und 1934 in der Nähe von Gallipolis gemessen). Abgesehen von einigen schweren Gewittern und einigen alljährlich auftretenden, regional begrenzten Wirbelstürmen, bleibt Ohio in der Regel von Unwetterkatastrophen verschont.

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