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  • Polytetrafluorethylen – Wikipedia

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  • Polytetrafluorethylen (PTFE)

    Kunststoff-Lexikon: Glossar für Kunststoffe, Halbzeuge und technische Kunststoffteile von der Kern GmbH, dem Hersteller technischer Kunststoffteile.

  • Polytetrafluorethylen

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Polytetrafluorethylen

Enzyklopädieartikel

Polytetrafluorethylen (PTFE), fluorhaltiger Kunststoff mit der allgemeinen Formel (8CF28CF28)n, der unter verschiedenen Warenzeichen von Chemieunternehmen vertrieben wird (z. B. Teflon®, Hostaflon®, Fluon®).

PTFE ist chemisch sehr widerstandsfähig, relativ beständig gegen höhere Temperaturen (bis zu 250 °C) und zeichnet sich durch seine antihaftenden Eigenschaften aus. Aus diesem Grund verwendet man PTFE z. B. zur Beschichtung von Kochgeschirr oder Elektrogeräten, die zum Kochen und Backen dienen. Die Antihaftbeschichtung ermöglicht eine fettarme Speisezubereitung und vermindert die Gefahr des Anbrennens. PTFE kommt aber auch in anderen Bereichen zum Einsatz, etwa als Faser für Textilien oder als Zusatz in Schutzanstrichen (u. a. in Lacken und Imprägniermitteln).

PTFE wird durch Polymerisation von Tetrafluorethylen (CF29CF2), einem hochentzündlichen Gas, in Wasser mit Hilfe von Peroxiden als Katalysatoren gewonnen. Der Erweichungspunkt des fluorhaltigen Kunststoffes liegt über 250 °C. Deshalb wird der Kunststoff als kaltes Granulatpulver oder als kalte Folie in eine entsprechende Verarbeitungsform gegeben und anschließend einem Sinterprozess unterworfen. Oberhalb von 300 °C zersetzt sich PTFE, wobei zum Teil toxische Abbauprodukte entstehen.

Siehe auch Fluorkohlenwasserstoffe

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