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Dewar-Gefäß

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Dewar-GefäßDewar-Gefäß

Dewar-Gefäß, Behälter, der meist zylindrisch geformt ist und der gewöhnlich aus doppelwandigem Glas besteht, das ein Beinahe-Vakuum einschließt. Die Flasche wird im Haushalt wie auch in der wissenschaftlichen und industriellen Forschung benutzt, um Flüssigkeiten oder auch Feststoffe auf annähernd konstanter Temperatur zu halten. Ein gutes Gefäß kann seinen Inhalt drei Tage lang auf der gewünschten hohen oder niedrigen Temperatur halten. Dies wird durch die Verhinderung der Wärmeübertragung zwischen dem Gefäß und seiner Umgebung erreicht. Die Gefäßwände bestehen aus Glas, da es ein schlechter Wärmeleiter ist; seine Oberflächen sind mit einem reflektierenden Metall beschichtet, um die Wärmeübertragung durch Strahlung zu reduzieren. Das Beinahe-Vakuum zwischen den Gefäßwänden reduziert darüber hinaus weitgehend die Wärmeübertragung durch Konvektion. Das ganze zerbrechliche Glasgefäß ruht auf einer stoßabsorbierenden Feder in einem Mantel aus Metall oder Kunststoff. Die Luft zwischen dem Glasgefäß und dem Mantel sorgt für zusätzliche Isolierung.

Diese Thermosgefäße wurden ursprünglich nach dem britischen Chemiker Sir James Dewar als Dewar-Gefäße benannt. Dewar erfand dieses Gefäß 1892 als Hilfsmittel für seine Arbeit mit flüssigen Gasen.

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