Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Elegie", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Elegie

Windows Live® Suchergebnisse

  • Elegie - Aktuell

    Elegie - Meine Schwester Esther Sasson-Giovanoli verstarb in ihrem 47. Altersjahr viel zu früh und völlig unerwartet am 25. Januar 2006 in ihrer Wahlheimat Israel. Mario ...

  • TANGO FIVE - Diskografie: Paul Schwarz / Gregor Huebner - elegie

    Tango Five ist ein erfolgreiches Musikensemble mit beinahe unvergleichlicher Bandbreite. Tango Five begeistert sein Publikum mit Klassik und Comedy, Jazz und Tango, Unterhaltung ...

  • Elegie - Wikipedia

    Der Ausdruck Elegie (Aussprache [eleˈgiː] ) bezeichnet ein oft in Distichen verfasstes Gedicht, das nach heutigem Verständnis meist traurige, klagende Themen zum Inhalt hat.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Elegie

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Martin OpitzMartin Opitz

Elegie (griechisch, zu élegos: Klagelied), unter formalen Aspekten ein Gedicht jedweder Thematik in elegischen Distichen (siehe Verslehre), unter inhaltlichen Aspekten ein wehmütig-resignatives Klagegedicht. In der griechischen Antike, wo die Elegie im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien entstand, war zumeist die erstere Form vorherrschend (nur das Epigramm wurde nicht der Elegie zugerechnet), während sich bereits im antiken Rom (etwa bei Catull und Kallimachos) der Kanon immer mehr auf das Klagemoment hin verengte. In Deutschland führte Martin Opitz die lyrische Gattung ein und versah sie mit einem persönlich-melancholischen Ton, der das Vergangene betrauern sollte. Friedrich Gottlieb Klopstock dann etablierte die Elegie unter Rückgriff auf das elegische Distichon der Antike. Bedeutende Elegien der Klassik schufen Goethe (Römische Elegien) und Schiller (Das Ideal und das Leben), doch wurde die Form erst von Friedrich Hölderlin mit Menons Klage um Diotima, Heimkunft oder Der Wanderer vollendet. Weitere Elegien stammen etwa von Paul Fleming, Friedrich Freiherr von Logau (1604-1655), Johann Christoph Gottsched, Matthias Claudius, Eduard Möricke, Franz Grillparzer, Rainer Maria Rilke (Duineser Elegien), Franz Werfel, Georg Trakl, Bertolt Brecht (Buckower Elegien), Karl Krolow, Gottfried Benn, Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Nelly Sachs und anderen.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft