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  • Hahnenfuß – Wikipedia

    Hahnenfuß (Ranunculus) ist eine große Gattung von etwa 400 Arten innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Der Gattungsname leitet sich vom lateinischen Wort ...

  • Hahnenfuß

    Sie finden alle Texte & Bilder zum Thema Giftpflanzen auch auf der Botanikus-CD . Hahnenfuß Ranunculus spec. Hahnenfußgewächse. Bestimmungsmerkmale:

  • Scharfer Hahnenfuß – Wikipedia

    Der scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) ist eine Pflanzen-Art aus der Familie der Hahnenfußgewächse. In einigen Regionen Deutschlands und in der deutschsprachigen Schweiz wird ...

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Hahnenfußgewächse

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Scharfer HahnenfußScharfer Hahnenfuß

Hahnenfußgewächse, Familie der Hahnenfußartigen mit etwa 58 Gattungen und 1 750 Arten.

Die Familie ist vorwiegend in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel weit verbreitet. Fast alle Arten der Hahnenfußgewächse sind krautig (nicht verholzt), bei einigen handelt es sich aber um holzige Kletterpflanzen, wie z. B. die meisten Waldreben. Die leuchtend gefärbten Blüten der meisten Hahnenfußgewächse dienen dazu, Insekten zur Bestäubung anzulocken. Typisch für die Blüten der Hahnenfußgewächse sind ihre Nektarien. Dabei handelt es sich um Staubblätter, die zu Nektar absondernden Organen umgewandelt sind und die bei jeder Gattung anders aussehen. Viele Arten besitzen große Bedeutung als Zierpflanzen (wie Adonisröschen, Waldrebe, Rittersporn, Anemone und Akelei), einige sind häufige Unkräuter, und manche sind für Säuger – also auch den Menschen – giftig.

Die Pflanzen der namensgebenden Gattung Hahnenfuß besitzen glänzende, goldgelbe, schalenförmige Blüten und meist mehrfach zerteilte Blätter. Zu den in Mitteleuropa häufig vorkommenden Arten zählen der Scharfe Hahnenfuß und der Kriechende Hahnenfuß, die beide auf Wiesen und Weiden sehr häufig zu finden sind. Der Gift-Hahnenfuß hat kleinere Blütenblätter und ist unscheinbarer.

Sumpfdotterblumen und einige weitere Arten der Hahnenfußgewächse wie der Gift-Hahnenfuß produzieren in ihren Geweben ein Glykosid. Diese Substanz spaltet sich spontan auf, wobei giftige Alkaloide freigesetzt werden, die zu starken Reizungen des Mundraumes und des Verdauungssystems führen. Die Pflanzen werden deshalb normalerweise vom Weidevieh gemieden. Da sich ihre Inhaltsstoffe beim Trocknen jedoch verändern, ist das Heu als Futter verwertbar.

Hahnenfußgewächse stellen die wichtigste Familie innerhalb der vielfältigen Ordnung der Hahnenfußartigen dar. Kennzeichen der Ordnung sind die wechselständigen, häufig zerteilten Blätter, denen Nebenblätter (kleine blattartige Auswüchse am Blattgrund) fehlen, sowie die Produktion von Alkaloiden. Die Blütenteile sind im Allgemeinen zahlreich, spiralig angeordnet und nicht miteinander verwachsen. Die Arten der Ordnung besiedeln viele verschiedene Lebensräume, nur in Wüsten sind sie selten anzutreffen.

Systematische Einordnung: Hahnenfußgewächse bilden die Familie Ranunculaceae der Ordnung Ranunculales (oder Ranales). Der Scharfe Hahnenfuß wird botanisch als Ranunculus acris bezeichnet, der Kriechende Hahnenfuß als Ranunculus repens und der Gift-Hahnenfuß als Ranunculus scleratus.

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