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    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den gleichnamigen Fluss in Westafrika siehe Senegal (Fluss).

  • senegal.de

    Der Internet-Auftritt www.senegal.de wird zur Zeit überarbeitet. Für Fragen und Anregungen steht gerne zur Verfügung: Stefan Schmitz Arbeitskreis Afrika im

  • Senegal (Fluss) – Wikipedia

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Senegal

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Senegal (Flagge und Hymne)Senegal (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
5.5

Politik

Die wichtigsten Parteien sind der Parti Démocratique Sénégalais (PDS), die Alliance des Forces du Progrès (AFP) und der Parti Socialiste (PS).

6

Wirtschaft

Senegals Wirtschaft ist stark von Importen (Erdöl, Nahrungsmittel, Maschinen) abhängig. Wichtige Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft, Fischerei und verarbeitende Industrie. Umfassende technische und wirtschaftliche Hilfe erhält Senegal u. a. aus Frankreich, der Europäischen Union und von der Weltbank. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 9 186 Millionen US-Dollar (2006). Senegal ist u. a. Mitglied der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS).

6.1

Landwirtschaft

In der Landwirtschaft als dem wichtigsten Wirtschaftszweig sind 77 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt. Etwa 27 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, insbesondere am Fluss Senegal sowie im mittleren Westen. Da das Land teilweise in der Sahelzone liegt, kommen längere Trockenperioden vor, die immer wieder zu Ernteeinbußen führen. Der Senegal gehört zu den weltweit größten Produzenten von Erdnüssen; darüber hinaus bemüht sich das Land um eine breitere Fächerung der Anbauprodukte: Neben Erdnüssen, Baumwolle, Zuckerrohr und Reis werden u. a. auch Hirse, Sorghum (Mohrenhirse), Früchte und Gemüse angebaut. Die Viehzucht umfasst vorwiegend Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine sowie Esel und Kamele.

6.2

Forstwirtschaft und Fischerei

Der Fischfang hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig von Senegal entwickelt. Die Küstengewässer des Landes sind fischreiche Fanggründe. Es sind vor allem Kleinfischer, die die regionalen Märkte ausreichend mit Fisch versorgen. Ein Teil des Fanges geht in den Export.

6.3

Bergbau, Industrie und Energie

Senegal verfügt über wenige Bodenschätze. Phosphat (siehe Phosphorsäure) wird u. a. in Minen nahe der Stadt Thiès abgebaut und teilweise zu Phosphatdünger weiterverarbeitet. Für die Eisenerzvorkommen im Süden des Landes erteilte Senegal 2007 dem weltgrößten Stahlkonzern ArcelorMittal Lizenzen zur Erschließung. Ähnlich versucht das Land auch für die Erschließung und Förderung anderer Bodenschätze ausländische Investoren zu gewinnen, wie etwa für die Erdölvorkommen vor der Küste oder die Goldlagerstätten in Tambacounda.

In Senegal dominiert vor allem die Fertigungsindustrie. In der Nahrungsmittelindustrie werden die Erzeugnisse der Landwirtschaft (z. B. Erdnüsse zu Erdnussöl) sowie Fisch verarbeitet. Die Produkte der Erdöl verarbeitenden und der chemischen Industrie gehen zum Teil in den Export, ebenso die der Textil-, Bekleidungs- und der Schuhindustrie.

Der Großteil der erzeugten Elektrizität stammt aus Heizkraftwerken. Besonders in ländlichen Regionen setzt Senegal zunehmend auf Sonnenenergie.

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