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  • Robert Wilhelm Bunsen – Wikipedia

    Robert Wilhelm Eberhard Bunsen (* 30. März 1811 in Göttingen; † 16. August 1899 in Heidelberg) war ein deutscher Chemiker. Er entwickelte zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff ...

  • Robert Wilhelm Bunsen

    Der Naturwissenschaftler Robert Wilhelm Bunsen ist heute noch populär als Erfinder des nach ihm benannten Bunsen-Brenners. Darüber hinaus ist er der Erfinder des Gegenmittels ...

  • Robert Bunsen - Wikipedia, the free encyclopedia

    Robert Wilhelm Eberhard Bunsen (31 March 1811 – 16 August 1899) was a German chemist. With his laboratory assistant, Peter Desaga, he developed the Bunsen burner.

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Robert Bunsen

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Robert Wilhelm BunsenRobert Wilhelm Bunsen

Robert Bunsen (1811-1899), deutscher Chemiker.

Bunsen wurde am 30. März 1811 in Göttingen geboren. Nach seiner Schulausbildung studierte Bunsen Naturwissenschaften an der Universität Göttingen, wo auch sein Vater als Professor tätig war. Nach vier Jahren Studium promovierte Bunsen 1831 in den Fächern Chemie und Physik und unternahm anschließend eine längere Studienreise. 1834 folgte die Habilitation. Etwa zur gleichen Zeit entdeckte Bunsen, dass sich zahlreiche Arsenverbindungen mit Hilfe von Eisenoxidhydrat ausfällen lassen. Bunsen hatte damit ein Gegenmittel gegen Arsenvergiftungen gefunden und veröffentlichte diese Ergebnisse. Er dehnte seine Versuche auch auf organische Verbindungen aus und untermauerte die Theorie, dass der Charakter einer Verbindung davon abhängt, welche Radikale sie aufweist.

Ein Jahr darauf erhielt Bunsen eine Anstellung als Chemielehrer an einer Gewerbeschule in Kassel, 1839 folgte eine Professur an der Universität Marburg. Hier befasste sich der Wissenschaftler mit verschiedenen Problemen der Elektrochemie. So entwickelte er beispielsweise ein galvanisches Zink-Kohle-Element (siehe elektrische Zelle) und eine elektrolytische Methode zur Erzeugung von metallischem Magnesium. 1846 nahm der Chemiker an einer Islandexpedition teil und stellte nach seiner Rückkehr eine Theorie über Geysire auf.

1851 wechselte er für ein Jahr an die Universität Breslau (Wrocław) und lernte dort den Physiker Gustav Robert Kirchhoff kennen. Beide Wissenschaftler wurden gute Freunde und arbeiteten gemeinsam an Fragestellungen der Photochemie. 1852 erhielt Bunsen den Ruf an die Universität Heidelberg. Hier übernahm er den Lehrstuhl für Chemie und holte 1854 Kirchhoff ebenfalls nach Heidelberg. Nur kurze Zeit darauf verbesserte Bunsen zusammen mit seinem Assistenten Peter Desdega einen von Michael Faraday erfundenen Gasbrenner für wissenschaftliche Laboratorien. Das später als Bunsenbrenner bezeichnete und ursprünglich nur zum Erhitzen bestimmte Gerät erwies sich aber bald auch als brauchbares Instrument für die Spektralanalyse. So experimentierten Bunsen und Kirchhoff mit dem Brenner, brachten verschiedene Salze in die entleuchtete Brennerflamme und zerlegten das Brennerlicht optisch mit Hilfe von Prismen. Aus den gewonnenen Beobachtungen und Ergebnissen leiteten die beiden Forscher wichtige Gesetzmäßigkeiten der Absorption und Emission ab. Sie hatten damit praktisch die Spektroskopie begründet. Mit ihren selbstkonstruierten Spektroskopen gelang ihnen schließlich die Entdeckung der Elemente Cäsium (1860) und Rubidium (1861).

Darüber hinaus erfand Bunsen eine Vielzahl von wissenschaftlichen Geräten und Hilfsmitteln wie z. B. das Eiskalorimeter, die Wasserstrahlpumpe, das Bunsenventil und einen Thermostat.

Der vielseitige Chemiker und Naturforscher starb am 16. August 1899 in Heidelberg.

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