Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Pfauen", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Pfauen

Windows Live® Suchergebnisse

  • Weinstube zum Pfauen - ... Heidenheims feine Adresse

    Heidenheim,Pfauen,Essen,schwdbische K|che,Fisch,Fleisch,Salate,Vegetarisch,Wein,Deutschland,Italien,Frankreich,Spanien,Argentinien ... Weinprobe am Samstag 01.03.2008 Apulien ...

  • Weinstube zum Pfauen (Kontakt)

    Heidenheim,Pfauen,Essen,schwäbische Küche,Fisch,Fleisch,Salate,Vegetarisch,Wein,Deutschland,Italien,Frankreich,Spanien,Argentinien ... Weinstube zum Pfauen Inhaber ...

  • HighTec-Consult Startseite

    Willkommen bei der. Pfauen-Apotheke. hier klicken zur Kontaktaufnahme. email: info@pfauen-apotheke.com

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Pfauen

Enzyklopädieartikel
Multimedia
PfauhahnPfauhahn

Pfauen, Artengruppe aus der Familie der Fasanenvögel.

Zwei Arten sind in Asien verbreitet: der Blaue Pfau und der Ährenträgerpfau. Der einer anderen Gattung angehörende Kongopfau ist nur in den Wäldern im Osten und der Mitte der Demokratischen Republik Kongo nachgewiesen und steht hier unter Schutz. Die asiatischen Pfauhähne haben prächtige Schleppen aus langen Oberschwanzdecken, die den relativ kurzen Schwanz verdecken. Sie werden zu dem berühmten „Rad” aufgestellt, das der Pfau bei der Balz stolzierend präsentiert. Die Federn schillern grün und golden mit augenförmigen Zeichnungen in pfauenblauer Farbe. In demselben Blau sind auch Kopf, Hals, Brust und Haube des männlichen Blauen Pfaues gefärbt. Beim Ährenträgerpfauhahn sind Kopf, Hals und die Unterseite grün.

Die schillernden Farben sind Strukturfarben, die nach neuen Erkenntnissen dadurch erzeugt werden, dass Melanin (siehe Pigmente) und Keratin zu einem Kristallgitter verbunden sind, das je nach Kristallstruktur und Lichteinfall verschiedene Farben erzeugt (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2003). Pfauhennen sind nicht so bunt wie die Hähne und haben auch keine Schleppe. Ihre Nester bauen Pfauen auf dem Boden oder in tief liegenden Ästen von Bäumen. In Freiheit ernähren sie sich als Allesfresser von Würmern, Insekten, kleinen Schlangen und Samen.

Der einschließlich Schwanz bis zwei Meter lange Blaue Pfau stammt aus Indien. Dort lebt er in Familienverbänden in Gewässernähe im Dschungel. Das Weibchen legt drei bis fünf weiße Eier. Der Blaue Pfau ist in vielen Gebieten der Erde domestiziert worden; in Hawaii gibt es frei lebende Populationen. In Europa wird er bereits seit 4 000 Jahren gezüchtet, durch Zuchtwahl entstand auch eine weiße Haustierform. Der Kongopfau ist der einzige afrikanische Fasanenvogel; er wurde erst 1936 wissenschaftlich beschrieben. Er ist kleiner und nicht so prächtig geschmückt wie die asiatischen Arten.

Systematische Einordnung: Pfauen gehören zur Familie Phasianidae der Ordnung Galliformes. Der Blaue Pfau wird wissenschaftlich als Pavo cristatus bezeichnet, der Ährenträgerpfau als Pavo muticus und der Kongopfau als Afropavo congensis.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft