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  • Ameisensäure – Wikipedia

    Ameisensäure (nach der Nomenklatur der IUPAC Methansäure genannt, eng: formic acid, lat: acidum formicum) ist eine farblose, ätzende und in Wasser lösliche Flüssigkeit, die in ...

  • Ameisensäure (Methansäure)

    klare, farblose Flüssigkeit: C ätzend Vorkommen: In den Giftsekreten der Ameisen, in Brennnesseln und Tannennadeln: RS-Sätze: R 35, S 23.2, 26, 45

  • Chempage - Ameisensäure

    R/S-Sätze: R 35; S23-26-45: MAK-Werte: 5ml/m³: molare Masse: 46,03 g/mol: Dichte: 1,22 g/cm³: Schmelztemperatur: 8°C: Siedetemperatur: 101°C

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Ameisensäure

Enzyklopädieartikel

Ameisensäure, umgangssprachlicher Name der am einfachsten aufgebauten Carbonsäure. Der fachsprachliche Name lautet Methansäure. Die chemische Formel dieser organischen Säure lautet HCOOH. Bei Zimmertemperatur ist Ameisensäure farblos und besitzt einen stechenden Geruch. In wasserfreiem Zustand siedet diese Carbonsäure bei 100,7 °C, die Flüssigkeit erstarrt bei 8,4 °C.

Großtechnisch gewinnt man Ameisensäure als Nebenprodukt bei der Herstellung von Essigsäure aus Leichtbenzin oder Butan. Außerdem lässt sich Ameisensäure durch Reaktion von Natriumhydroxid mit Kohlenmonoxid bei hohem Druck (etwa 800 bar) und erhöhter Temperatur (120 °C) herstellen. Das dabei entstandene Natriumformiat zersetzt man mit Hilfe von Schwefelsäure zum gewünschten Produkt. Ameisensäure wird in der chemischen Industrie sowie beim Färben und beim Gerben viel verwendet. In der Natur kommt sie beispielsweise im Gift der Ameisen und der Brennnessel vor.

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