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Windows Live® Suchergebnisse VeneterEnzyklopädieartikel
Veneter (lateinisch: Veneti, griechisch: Enetoi), Bezeichnung mehrerer antiker Volksstämme in Europa. Einer davon war ein seefahrender keltischer Stamm in der Bretagne, der von Julius Caesar 56 v. Chr. unterworfen wurde. Ein anderes Volk von Venetern, das besonders als Pferdezüchter berühmt war, besiedelte den östlichen Teil der Poebene und den nördlichen Bereich der Adriaküste (heutige Region Venetien in Oberitalien) mit den Hauptorten Ateste (heute Este) und Patavium (Padua). Im 3. Jahrhundert v. Chr. mit Rom verbündet, erhielten sie das römische Bürgerrecht und gerieten von da an immer stärker unter römischen Einfluss. Ihre Sprache, das Venetische, ein selbständiger Zweig des Indogermanischen, ist in rund 400 meist sehr kurzen Inschriften auf Ascheurnen, Grabstelen, Plaketten u. Ä. aus dem 5. bis 1. Jahrhundert v. Chr. erhalten (Hauptfundstätten Padua, Este, Vicenza sowie die Täler von Etsch, Brenta und Piave), wobei die meisten älteren Zeugnisse in Schriftzeichen verfasst sind, die sich vom etruskischen Alphabet ableiten.
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