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Windows Live® Suchergebnisse ErbsenEnzyklopädieartikel
Erbsen, Gattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler mit der Gartenerbse als wirtschaftlich wichtigster Art. Die Gartenerbse ist eine einjährige Pflanze, die mit berankten Fiederblättern am Boden kriecht oder an Stützvorrichtungen bis in etwa zwei Meter Höhe emporklettert. Ihre großen, weißen oder auch violett gefärbten Blüten bilden eine kurze Traube an den Enden der Seitentriebe. In den bis zu etwa zehn Zentimeter langen, dicken Hülsenfrüchten befinden sich meist vier bis acht Samen, die Erbsen. Sie enthalten vor allem Kohlenhydrate, aber auch Proteine und für die Ernährung wichtige Mineralstoffe. Unter den zahlreichen angebauten Sorten unterscheidet man verschiedene Gruppen; die wichtigsten sind die Markerbsen und die Zuckererbsen. Bei den Erstgenannten verwendet man die süß schmeckenden Samen, bei den zarthäutigen Zuckererbsen dagegen die ganzen Hülsen. Nur als Viehfutter dienen die Futtererbsen. Systematische Einordnung: Erbsen bilden die Gattung Pisum aus der Unterfamilie Papilionoideae der Familie Leguminosae. Die Gartenerbse heißt botanisch Pisum sativum ssp. sativum (ssp.: Subspezies). Die Markerbsen bezeichnet man als Pisum sativum ssp. sativum convar. medullare, die Zuckererbsen als Pisum sativum ssp. sativum convar. axiphium und die Futtererbsen als Pisum sativum ssp. sativum convar. speciosum (convar. bedeutet Convarietät, eine Gruppe sehr ähnlicher Sorten oder Varietäten).
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