Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Quecksilber", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Verwandte Elemente
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Quecksilber

Windows Live® Suchergebnisse

  • Quecksilber – Wikipedia

    Quecksilber (gr., lat. hydrargyrum, Name gegeben von Dioskurides) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Hg und der Ordnungszahl 80.

  • Periodensystem: Quecksilber

    Das Element Quecksilber im Periodensystem von Thomas Seilnacht ... Bild vergrößern Die Quecksilbertropfen verdeutlichen die große Oberflächenspannung des giftigen Schwermetalls

  • Quecksilber | Produktion - Quecksilber - Recycling - Verfahrenstechnik ...

    Quecksilberrecycling, Quecksilber, Entsorgung, Altquecksilber, Reinquecksilber, Reinstquecksilber, Quecksilberhavarie,Vakuumdestillation, Amalgam, Entsorgunsfachbetrieb, GMR ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse
Seite 2 von 2

Quecksilber

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Elementsymbol: QuecksilberElementsymbol: Quecksilber
Artikelgliederung
5

Verwendung

Quecksilber wird als Messflüssigkeit in Thermometern, Barometern und Manometern (siehe Druck) verwendet. Ferner kommt Quecksilber in Vakuumpumpen (Hochvakuum mit Diffusionspumpen), elektrischen Gleichrichtern und Schaltern sowie in Quecksilberdampflampen (z. B. als UV-Strahlungsquelle zur Wasserentkeimung) zum Einsatz. In der Polarographie, einem chemischen Analyseverfahren, nutzt man das Metall in Form der Quecksilbertropfelektrode. Ebenfalls als Elektrode dient Quecksilber bei der Chloralkalielektrolyse nach dem Amalgamverfahren. Um Gold und Silber aus ihren Erzen zu extrahieren, kann man beispielsweise die Edelmetalle mit Quecksilber vereinigen, und Letzteres anschließend durch Destillation entfernen. Quecksilber und seine Verbindungen werden aufgrund ihrer Giftigkeit kaum oder gar nicht mehr in Heilmitteln, Farben, Batterien oder zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

6

Quecksilbervergiftung

Quecksilber ist als Dampf und in Form seiner Verbindungen, insbesondere der wasserlöslichen Salze, äußerst gefährlich. Sie können irreversible Schäden an Gehirn, zentralem Nervensystem, Leber und Nieren verursachen und zum Tod führen. Dass das Schwermetall und seine Verbindungen in der Umwelt anzutreffen sind, hat zum Teil natürliche Ursachen (z. B. Vulkanismus) oder wurde durch anthropogene Einflüsse (z. B. durch die Industrie und quecksilberhaltige Abfälle) hervorgerufen. Mikroorganismen können Quecksilber(II)-salze in wasserlösliche Methylquecksilber(II)-salze überführen, die leicht in andere lebende Organismen und damit auch in die Nahrung gelangen können. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Methylquecksilberkation (H3CHg+) zu, das etwa die Wirkung vieler Enzyme blockieren kann oder auch mutagen wirkt.

Siehe auch Minamata-Krankheit; berufs- und umweltbedingte Erkrankungen

Zurück
|
Nächste
In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft